Der Handel von Gütern, Waren und Dienstleistungen ist zentraler Bestandteil einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Er schafft neue Märkte, indem Angebot und Nachfrage an unterschiedlichen Orten zusammengeführt werden. Handel ist die Basis für eine globale Arbeitsteilung und Spezialisierung entlang komparativer Kosten- und Standortvorteile, was mit Effizienzsteigerungen und Skaleneffekten bei Ausweitung von Produktionsmöglichkeiten einhergeht. Zudem ermöglicht er die Nutzung von regionalen Preisunterschieden (Arbitrage) sowie eine Anpassung an Nachfragestrukturen.
Die Öffnung der globalen Handelsmärkte und der aktuell zu beobachtende Grad der internationalen Vernetzung sind in der jüngeren Geschichte nach wie vor beispiellos. Die enorme Ausweitung der Handelsintensität, insbesonde- re seit den 1950er Jahren, ist eng mit dem seither erzielten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der weltweiten Steigerung des Wohlstandsniveaus korreliert. Außenhandel ist dementsprechend ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Prosperität und Wohlstand, von dem nicht nur Industriestaaten, sondern ebenso Schwellen- und Entwicklungsländer profitieren.







