Bonbons für Ältere - bittere Pillen für die Zukunft? ... NEUE STUDIE erschienen:

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Auch bei der Bundestagswahl 2017 haben sich Ältere stärker beteiligt als Jüngere. Ihr Anteil an der Bevölkerung und ihr politisches Gewicht wachsen weiter. Schafft es eine neue, wohl schwarz-gelb-grüne Bundesregierung, endlich wieder Zukunftsthemen und Strukturreformen anzupacken?


Unsere Studie „Demographie als Herausforderung für die Demokratie“ steht nun zum unentgeltlichen Herunterladen bereit.

"Alternde Wähler, alt aussehende Politik? Demographie als Herausforderung für die Demokratie" – Tagung in Berlin

Der Ökonom Prof. Clemens Fuest (Präsident ifo Institut und Kronberger Kreis) sieht Deutschland noch in einer “demographischen Pause“, in der sich die Baby-Boomer auf der Höhe ihrer Produktivität befinden.

Der Wahlforscher Prof. Karl-Rudolf Korte weist indes auf den risikoaversen Wähler hin, der gern Sicherheitsikonen wählt, also weniger den “Veränderer“ als vielmehr den “Büroleiter“.

Wenn es nach Prof. Ursula Lehr (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) geht, sind jegliche Altersgrenzen kritisch: Es gebe keine Altersnormen, nur Alternsformen!

Die Zahlen sind eindeutig: Die 60- bis 70-Jährigen sind die eifrigsten Wähler.

Der Gastgeber und Politologe Prof. Michael Eilfort (Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft) wundert sich über die Passivität der Jüngeren und erkennt darin eine demographische Innovationsbremse.

Der junge Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker MdB beobachtet bei den Jüngeren insgesamt eine zunehmende Lethargie – hinsichtlich der Rente haben sie keine Erwartungen mehr.

Die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann (Mitglied im SPD-Parteivorstand) erklärt sich die mangelnde Partizipation der Jungen durch die fehlende Präsentation ihrer Belange und Interessen.

Der “Zukunftslobbyist“ Wolfgang Gründinger (Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen) kann einen Krieg der Generationen nicht erkennen: „Wir mögen ja unsere Eltern!“

Journalistin und ebenfalls Expertin zum Thema (Autorin u.a. von „Länger leben – besser arbeiten“): Margaret Heckel führte ein weiteres Mal professionell durch die Tagung.

Und live in den Social Media: Zur Tagung “Alternde Wähler, als aussehende Politik?“ wurde fleißig getwittert.


Gewinner der Bundestagswahl 2013 sind die über 55-Jährigen. Sie profitieren während ihres Rentenbezugs im Durchschnitt deutlich vom 2014 beschlossenen „Rentenpaket“ mit seinen 285 Milliarden Euro Nettokosten. Verlierer dagegen sind alle unter 50 Jahren, die diese Summe in den nächsten Jahrzehnten mit aufzubringen, selbst aber eher wenig zu erwarten haben.


Diese Generationenungerechtigkeit haben Jüngere mit verursacht: Ihre Schlafmützigkeit am Wahltag ist für die Parteien schon lange eine Verlockung, sich in Wahlkämpfen bevorzugt um reifere Jahrgänge zu kümmern: In Deutschland steigt die Neigung zur Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten mit dem Alter an. Dazu kommt nun der bekannte demographische Wandel – die Zahl der Älteren und ihr Anteil an der Bevölkerung wachsen. Wirkt beides weiter so zusammen wie zuletzt, könnte bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 erstmals mehr als die Hälfte der Wähler (noch nicht der Wahlberechtigten!) über 55 Jahre alt sein.


Ein hochkarätig besetztes, generationenübergreifendes Podium hat Chancen und Gefahren sowie Herausforderungen, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben, ziseliert und im Deutschen Bundestag zusammengetragen.


Programm

Präsentation – Prof. Dr. Michael Eilfort

Präsentation – Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Präsentation – Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ursula Lehr

Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Titelseite Staatscompliance

Ungesteuerte Zuwanderung führt nicht zu einer fiskalischen Rendite, sondern belastet die öffentlichen Haushalte langfristig. Das zeigen Kostenabschätzungen der Stiftung Marktwirtschaft auf Basis der Generationenbilanz. Danach ist bei Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen dauerhaft mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 6,3 Milliarden Euro pro eine Million Flüchtlinge zu rechnen.

Gleichzeitig gilt, dass sich Humanität und verfassungsrechtliche Grundprinzipien nicht nach Kassenlage bemessen. Umso wichtiger sind zügige Asylverfahren sowie eine möglichst schnelle Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, um die langfristigen Kosten für Steuer- und Beitragszahler zu begrenzen.

Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Studie zur Staatscompliance – Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Titelseite Staatscompliance

Das Steuerrecht stellt – aus Sicht des Bürgers und aus Sicht der Unternehmen – einen besonders einschneidenden Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützten Sphären dar. Das Verhalten des Fiskalstaats trägt dem nicht immer Rechnung. Die Anforderungen des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen, sich rechtstreu zu verhalten, werden hingegen immer ausgefeilter, ohne dass dem eine entsprechende Selbstverpflichtung des Staates entgegenstünde.

Mit der „Compliance-Ampel“ wird die Stiftung Marktwirtschaft fortan regelmäßig die Fortschritte im Hinblick auf einen complianten Staat untersuchen und bewerten und eine Einschätzung der Staatscompliance in Deutschland insgesamt vornehmen.

Publikation: Staatscompliance - Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Kurzfassung auf einer Seite

"Gewonnen ist mit dieser Reform also nichts"

Der Kronberger Kreis bewertet den Reformvorschlag der Länder zum Finanzausgleich:

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Bund und Länder unternehmen abermals einen Versuch, ihre Finanzbeziehungen neu zu regeln. Eine Reform drängt, weil der geltende Finanzausgleich und der Solidarpakt II Ende des Jahres 2019 auslaufen. Der Kronberger Kreis erklärt in seiner Studie, welche Defizite das gegenwärtige System aufweist, weshalb der auf dem Verhandlungstisch liegende Vorschlag der Länder eher ein Rückschritt wäre und wie eine echte Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen aussehen sollte.

Die Tageszeitung DIE WELT hat am 30. September 2016 ausführlich über die Studie des Kronberger Kreises berichtet: „Der neue Finanzausgleich – noch wirrer, noch irrer“.

Lesen Sie hierzu auch den Gastbeitrag des Kronberger Kreises in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. Juni 2016 sowie die dazugehörige Replik von Ministerpräsident Kretschmann.

Service

Twitter

StiftungMaWi Michael Eilfort

Was ist uns Demokratie wert?

Und ist das eine Altersfrage?

Antworten gibt unsere neue Studie:… https://t.co/1lgnZQ6mFO

21. Sep 2017 Antwort Retweeten Favorit
StiftungMaWi Michael Eilfort

Wir sind alle mitverantwortlich für das, was kommt, schrieb Karl Popper.

Deshalb wählen gehen!

Und lesen:… https://t.co/UVer97ive4

20. Sep 2017 Antwort Retweeten Favorit
StiftungMaWi Michael Eilfort

#TVDuell als Duett für ältere Wähler: Viel Gegenwart, wenig Zukunft, ´keine Rente mit 70´. Und wo bleiben die Jüngeren?

04. Sep 2017 Antwort Retweeten Favorit
StiftungMaWi Michael Eilfort

#airberlin: Gelungene Inszenierung eines Debakels mit Ansage - im Vorwahlferiensommer scheint die Regierung zu jeder (Schand?-)Tat bereit.

16. Aug 2017 Antwort Retweeten Favorit
StiftungMaWi Michael Eilfort

Toilette 2018: Es läuft in Berlin! Wenig beim Verkehr, nichts beim Flughafen, aber Konzept des Senats für öff. Notdurftvorrichtungen steht!

03. Aug 2017 Antwort Retweeten Favorit

Aktuelles

Weckruf für die deutsche Wirtschaftspolitik

Pressemitteilung

Kronberger Kreis-Studie Nr. 64


Nachhaltigkeit im Klammergriff des Wahlkampfes

Ehrbarer Staat? Generationenbilanz Update 2017

Pressemitteilung

Folien


Bonbons für Ältere - bittere Pillen für die Zukunft?

Neue Studie


Neue Diskriminierungsverbote für die digitale Welt?

Pressemitteilung

Kronberger Kreis-Studie Nr. 63


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Vor 75 Jahren hat Joseph Alois Schumpeter das Konzept der „schöpferischen Zerstörung“ entwickelt. Am Beispiel der digitalen Revolution zeigt dieser Film von Philipp Hoepp und Detlef Siebert, dass die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung noch nie so aktuell gewesen ist wie heute.

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