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Heft Nr. 47

Unternehmensmitbestimmung ohne Zwang

Clemens Fuest, Johann Eekhoff, Juergen B. Donge, Kronberger Kreis, Manfred J.M. Neumann, Wernhard Möschel

Berlin

, 2007

Schlagwörter in dieser Publikation:
UnternehmertumWettbewerbsfähigkeit

In seiner neuen Studie „Unternehmensmitbestimmung ohne Zwang“ kritisiert der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft die bestehenden Regelungen zur Unternehmensmitbestimmung als nicht mehr zeitgemäß und nicht „europatauglich“. Statt dessen plädiert er für ein freiheitliches Modell, das die bestehenden Nachteile beseitigt,
ohne die möglichen positiven Effekte der Unternehmensmitbestimmung aufzugeben.

Nach Auffassung des Kronberger Kreises sind die in Europa „einzigartigen“ staatlichen Vorgaben zur Unternehmensmitbestimmung reformbedürftig. „Wenn die Mitbestimmung so positive Auswirkungen auf die Unternehmen hätte, wie ihre Befürworter behaupten, gibt es keinen Grund sie staatlich zu erzwingen“ kritisieren die Professoren des Kronberger Kreises. Wenn die Unternehmensmitbestimmung die Unternehmen hingegen eher schädigt, dann ist der staatliche Zwang doppelt fehl am Platze.“

Das Fazit der Studie lautet: Keines der Argumente für staatlichen Zwang bei der Unternehmensmitbestimmung kann überzeugen. Vielmehr ist zu erwarten, dass unternehmerische Entscheidungsprozesse häufig verlangsamt und erschwert werden, mit gravierenden Nachteilen für deutsche Unternehmen im globalen Wettbewerb

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