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Wie viel staatliche Unterstützung und Regulierung benötigt die Landwirtschaft? Seit Jahrzehnten prägen umfangreiche öffentliche Mittel und zahlreiche Markteingriffe den europäischen Agrarsektor. Die daraus entstandene finanzielle Abhängigkeit vieler landwirtschaftlicher Betriebe besteht bis heute fort.

Der Kronberger Kreis, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, nimmt die deutsche und europäische Agrarpolitik kritisch unter die Lupe. Er zeigt, dass die umfangreichen Agrarsubventionen und staatlichen Eingriffe weitestgehend ebenso wenig ökonomisch gerechtfertigt sind wie die zahlreichen wettbewerbsrechtlichen Sonderregelungen. Die Studie analysiert vor diesem Hintergrund die politischen Mechanismen, die tiefgreifende Reformen erschweren. Die anstehenden Verhandlungen über den Mehrjährigen Finanzrahmen der EU für die Jahre 2028 bis 2034 bieten die Gelegenheit, die Agrarpolitik neu auszurichten. Die Studie plädiert für einen grundlegenden Kurswechsel hin zu mehr Markt und Eigenverantwortung. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht keine dauerhafte staatliche Alimentierung, sondern verlässliche Rahmenbedingungen, unternehmerische Freiheit und funktionierenden Wettbewerb.

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