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Die Europäische Währungsunion hat die schwerste Inflationsphase ihrer Geschichte hinter sich gelassen. Nachdem die Inflationsrate im Euroraum zeitweise auf über 10 Prozent gestiegen war, liegt sie seit 2024 wieder in der Nähe des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank (EZB) von mittelfristig 2 Prozent. Die Rückkehr zu niedrigen Inflationsraten bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Währungsunion zukunftsfest ist. Die Hochinflation der Jahre 2021 bis 2023 hat vielmehr grundlegende Schwächen ihres institutionellen Ordnungsrahmens erneut offengelegt.

Vor diesem Hintergrund untersucht der Kronberger Kreis, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, ob die Europäische Währungsunion für künftige Herausforderungen ausreichend gerüstet ist. Im Mittelpunkt stehen die geldpolitische Strategie der EZB, die Regeln und Institutionen der Währungsunion sowie die Voraussetzungen und Grenzen einer stärkeren internationale Rolle des Euro.

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