Tagung der Stiftung Marktwirtschaft "Der sanfte Diktator - weiß Vater Staat alles besser?"
Christian Lindner MdB, Andrea Nahles MdB, Dr. Ursula Weidenfeld und Dr. Norbert Röttgen MdB mit Gastgeber Prof. Michael Eilfort (von links).
Christian Lindner MdB, der neue Sprecher für Technologiepolitik, wählt die Fachtagung der Stiftung Marktwirtschaft für seinen ersten Auftritt nach seinem Rücktritt als FDP-Generalsekretär.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB weist darauf hin, dass sich der Markt "nicht schuldig machen kann". Es bleibt Aufgabe der Politik, eine Ordnung zu schaffen und diese zu bewahren.
Andrea Nahles MdB, SPD-Generalsekretärin, erwartet vom Steuerkonzept "der nächsten Bundesregierung unter sozialdemokratischer Führung" eine Annäherung zwischen Arm und Reich.
Prof. Lucia A. Reisch, Vorsitzende des Wiss. Beirats des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, erklärt die Mikroperspektive des Nudging ("Stupsen").
Prof. Juergen B. Donges sprach für den Kronberger Kreis leidenschaftlich als Exponent für eine klare Regulierung und über die Neigung zum Paternalismus jenseits von Wahlen.
Für Gastgeber Prof. Michael Eilfort darf der Staat stark sein – aber als Schiedsrichter, nicht als Mitspieler oder Vormund.
Fotos: Kay Herschelmann
Auftakt-Veranstaltung der Stiftung Marktwirtschaft zum Themenkomplex Marktwirtschaft und Demokratie: "Der sanfte Diktator – weiß Vater Staat alles besser?"
Die Stiftung Marktwirtschaft und der Kronberger Kreis feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum begehen wir mit einer mehrteiligen Reihe zu dem Themenkomplex Marktwirtschaft und Demokratie. Die Veranstaltung "Der sanfte Diktator – weiß Vater Staat alles besser?" bildet den Auftakt.
Die erste Studie des Kronberger Kreises, des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Marktwirtschaft, dessen langjähriges Mitglied Prof. Dr. Juergen Donges bei diesem Podium ein leidenschaftliches Plädoyer für die Marktwirtschaft und zu den Grenzen der Staatstätigkeit gehalten hat, trägt den programmatischen Titel „Mehr Mut zum Markt“. Diese Forderung bleibt aus unserer Sicht unvermindert bestehen und dafür werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.
Der Tagungsbericht erscheint in Kürze.
Euro-Krise? Italien hui, Luxemburg pfui beim EU-Schuldenranking
Die Stiftung Marktwirtschaft hat in Berlin das neue EURO12-Nachhaltigkeitsranking zur tatsächlichen Staatsverschuldung in Europa vorgestellt:
Die Ergebnisse des Europäischen Nachhaltigkeitsrankings der Stiftung Marktwirtschaft, welches den Schuldenstand, das aktuelle Haushaltsdefizit sowie die impliziten Schulden eines Staates berücksichtigt, kommen überraschend zu einem Spitzenreiter Italien und einem hinteren Platz für das Euro-Musterland Luxemburg.
Lesen Sie hier die aktuelle Pressemitteilung und unsere Präsentation.
In einem zweiseitigen Kurzpapier erhalten Sie außerdem Informationen über unser Vorgehen zur Ermittlung der ehrlich gerechneten Schulden. Hier können Sie die Kurzfassung einsehen.
Für detaillierte Informationen klicken Sie auf unsere Studie.
Neuerscheinung: Positionspapier zur EU-Schuldenkrise
Stiftung Marktwirtschaft und der Sprecher des Kronberger Kreises, Prof. Dr. Lars P. Feld, plädieren für einen ordnungspolitisch durchdachten „Mittelweg“ in der EU-Schuldenkrise: Während kurzfristig die Lösung für die griechische Überschuldung zweifellos in einer Umschuldung liegt, müssen langfristig die ordnungspolitischen Konstruktionsfehler der Europäischen Währungsunion behoben werden: Neben der Einführung einer Insolvenzordnung sollte der Stabilitäts- und Wachstumspakt weiter verschärft werden. Für die noch ausstehende Reform der Banken- und Finanzmarktregulierung hat der Kronberger Kreis bereits im August ein in sich stimmiges Gesamtkonzept vorgelegt.
Positionspapier EU-Schuldenkrise
Ein Kommentar von Prof. Dr. Lars P. Feld und Prof. Dr. Michael Eilfort.
Lesen Sie den Tagungsbericht der Veranstaltung mit EU-Kommissar Olli Rehn zur EU-Schuldenkrise im Deutschen Bundestag.
Neuerscheinung: Positionspapier zum Thema Mindestlohn
Die Stiftung Marktwirtschaft lehnt die Einführung flächendeckender Mindestlöhne in Deutschland rigoros ab. Lesen Sie hier, weshalb wir einen Mindestlohn nicht nur beschäftigungsschädlich, sondern auch sozialpolitisch untauglich halten: Positionspapier Mindestlohn
Reform der Kommunalfinanzen: Neues Gutachten
Mit dem von der Kommission „Steuergesetzbuch“ unter dem Dach der Stiftung Marktwirtschaft entwickelten Lösungsansatz in Form eines Vier-Säulen-Modells konnte ein in Fachkreisen hochgelobtes Reformkonzept entwickelt werden, das auch in Reihen der Politik beträchtliche Unterstützung gefunden hat.
Das ursprüngliche Vier-Säulen-Modell zur Reform der Kommunalfinanzen wurde nun weiterentwickelt und erneut in den politischen Diskussionsprozess eingebracht. Dabei wurde das bisherige Konzept durch Ausklammerung der Grundsteuer (sie bleibt unverändert) auf drei tragende Säulen verschlankt: Die Gemeindefinanzierung hängt danach nicht mehr an der volatilen Gewerbesteuer, sondern steht gleichmäßiger auf mehreren tragenden Säulen: der Lohnsteuer, der kommunalen Unternehmensteuer, der Grundsteuer wie gehabt und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer. Diesen Prozess begleitet und unterstützt die Stiftung Marktwirtschaft wissenschaftlich.
Das Land Niedersachsen hat jüngst in Abstimmung mit der Stiftung den Vorschlag flächendeckend für alle niedersächsischen Kommunen vom Statistischen Bundesamt durchrechnen lassen. Die Berechnungen sind im nachfolgenden abrufbar:
Bericht zur Quantifizierung des „Niedersächsischen Modells zur Gemeindefinanzreform“ (Kurzfassung)
Anmerkungen zum Niedersächsischen Modell der Gemeindefinanzierung
Bürgergeld – ein tödliches Antidepressivum
Unsere Meinung zum Bürgergeld: Wie man es auch nennen mag, ob solidarisches Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen: Beim Bürgergeld handelt es sich um ein tödliches Antidepressivum. Lesen Sie dazu unser aktuelles
Mehr Hintergrundinformationen finden Sie in unserem Bericht über unsere Fachtagung zum Thema "Bürgergeld und Grundeinkommen: Geniestreich oder Wahnsinn?" Klicken Sie hier zum Nachlesen auf den Tagungsbericht.
Service
Veranstaltungen
"Staatsbremse für mehr Wachstum"
29. Februar 2012
"Der sanfte Diktator - weiß Vater Staat alles besser?"
Tagungsunterlagen vom
7. Februar 2012:
Aktuelle Mitteilungen
Berthold U. Wigger
verstärkt den
Kronberger Kreis
Mehrwertsteuer 2012:
Schritt für Schritt vereinfachen!
Euro12 - Nachhaltigkeitsranking: Italien hui, Luxemburg pfui
Unsere Position zur EU-Schuldenkrise
GENERATION-D
GENERATION-D
Ideenwettbewerb für Studierende - Die Preisträger sind ermittelt und wurden in Berlin ausgezeichnet!
22.02.2012, 12:52
Wieder ein Griechenland-"Durchbruch": Die Konkursverschleppung geht weiter - aber fast alle scheinen ganz erleichtert-fröhlich zu sein ....
20.02.2012, 08:34
Grossartige Wahl für Bellevue: Ein Freiheitskaempfer der Tat, des Wortes mächtig und sicher auch mit Gespür und Nerven ausgestattet ...
Video
Die Stiftung Marktwirtschaft - der Film. Wer wir sind und was wir wollen.
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