Veranstaltungen im Frühjahr 2017

Der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, auf unserer Tagung „Inclusive Growth – bringt Wachstum Wohlstand für alle?“ am 14.02.2017 in Berlin.

Für Staatssekretärin Yasmin Fahimi ist eine Entwicklung hin zur Ungleichheit zu beobachten, die auch an Deutschland nicht vorbeigehe.

Nimmt die Ungleichheit zu? Prof. Michael Heise, Ralf Fücks, Moderator Stephan Lorz, Staatssekretärin Yasmin Fahimi, Prof. Lars P. Feld und Daniel Gros Ph.D. geben Antwort (v.l.).

Prof. Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts und Sprecher des Kronberger Kreises, beobachtet seit 2005 eine abnehmende Ungleichheit in Deutschland.

"Wir leben in einer Krise der liberalen Demokratie", meint Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und sieht einen Rückgang der sozialen Aufstiegsmobilität.

Stiftung Marktwirtschaft hat zum 5. Expertengespräch auf Gut Kaden eingeladen: „Nullzinsen in Europa – Zwischen Grenznutzen des Geldes und Nutzengrenzen der Geldpolitik“.

Yves Mersch (Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank) verweist auf die international unterschiedlichen Mentalitäten bei der Wahrnehmung des Niedrigzinses.

Prof. Volker Wieland Ph.D. vom Kronberger Kreises sieht indes sinkende Reformbemühungen als eine bedeutende Nebenwirkung der lang anhaltenden Niedrigzinspolitik.

Prof. Marcel Fratzscher Ph.D. (Präsident des DIW) erinnert daran, dass Deutschland hinsichtlich des EZB-Mandats weltweit eine Minderheitenposition innehat.

Prof. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft, beurteilt die reale Ertragslage bei der Verzinsung in Deutschland als so gut wie selten zuvor.

Die Teilnehmer des 5. Expertengesprächs auf Gut Kaden am 10.02.2017 nahe Hamburg.

Inclusive Growth – bringt Wachstum Wohlstand für alle?

„Wohlstand für alle“ ist ein hehres Ziel und weckt große Erwartungen. Doch auch bei guten Wirtschaftsdaten und stabiler Beschäftigungslage gerät die Soziale Marktwirtschaft immer wieder in die Kritik. Die Diskussion über Ungleichheit, Globalisierung sowie die Folgen der rasanten Digitalisierung prägt darüber hinaus in einem zunehmend populistischen Kommunikationsstil die politischen Debatten.

Ob die Zweifel an unserem Wirtschaftssystem berechtigt sind und was die Bundesregierung macht, um die Erwartungen an die Soziale Marktwirtschaft zu erfüllen, hat Dr. Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, auf unserer Fachtagung „Inclusive Growth – bringt Wachstum Wohlstand für alle?“ erörtert. In der sich anschließenden Podiumsdiskussion wurden seine Einschätzungen einer kontroversen Debatte unterzogen.

Zu dieser Veranstaltung am 14. Februar 2017 im Allianz Forum Berlin am Brandenburger Tor haben die Allianz SE und Stiftung Marktwirtschaft über 500 Gäste begrüßt.

Programm der Tagung "Inclusive Growth"

Nullzinsen in Europa: Zwischen Grenznutzen des Geldes und Nutzengrenzen der Geldpolitik

Beim 5. Kadener Gespräch am 10. Februar 2017 hat die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank im Mittelpunkt gestanden. In einem ausgewählten Kreis von Wissenschaftlern, Unternehmern und Politikern wurde zum fünften Mal auf Gut Kaden nahe Hamburg ein zentrales wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und jenseits von tagespolitischen Zwängen diskutiert:

Sind Nullzinsen und negative Zinsen zur Überwindung deflationärer Tendenzen in Europa zwingend notwendig oder überwiegen die Risiken der Marktverzerrung? Ist die EZB treibende oder getriebene Kraft wirtschaftspolitischer Maßnahmen und sind Niedrigzinsen Segen oder Fluch für die Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen?

Mit Blick auf die Gefahr einer Entwertung von Unabhängig- und Glaubwürdigkeit der EZB und der von ihr praktizierten Geldpolitik kam es einen Tag lang zu einem intensiven Austausch in einer hochkarätig besetzten Runde.

Programm des Expertengesprächs zur Nullzinspolitik

Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Titelseite Staatscompliance

Ungesteuerte Zuwanderung führt nicht zu einer fiskalischen Rendite, sondern belastet die öffentlichen Haushalte langfristig. Das zeigen Kostenabschätzungen der Stiftung Marktwirtschaft auf Basis der Generationenbilanz. Danach ist bei Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen dauerhaft mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 6,3 Milliarden Euro pro eine Million Flüchtlinge zu rechnen.

Gleichzeitig gilt, dass sich Humanität und verfassungsrechtliche Grundprinzipien nicht nach Kassenlage bemessen. Umso wichtiger sind zügige Asylverfahren sowie eine möglichst schnelle Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, um die langfristigen Kosten für Steuer- und Beitragszahler zu begrenzen.

Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Studie zur Staatscompliance – Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Titelseite Staatscompliance

Das Steuerrecht stellt – aus Sicht des Bürgers und aus Sicht der Unternehmen – einen besonders einschneidenden Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützten Sphären dar. Das Verhalten des Fiskalstaats trägt dem nicht immer Rechnung. Die Anforderungen des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen, sich rechtstreu zu verhalten, werden hingegen immer ausgefeilter, ohne dass dem eine entsprechende Selbstverpflichtung des Staates entgegenstünde.

Mit der „Compliance-Ampel“ wird die Stiftung Marktwirtschaft fortan regelmäßig die Fortschritte im Hinblick auf einen complianten Staat untersuchen und bewerten und eine Einschätzung der Staatscompliance in Deutschland insgesamt vornehmen.

Publikation: Staatscompliance - Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Kurzfassung auf einer Seite

"Gewonnen ist mit dieser Reform also nichts"

Der Kronberger Kreis bewertet den Reformvorschlag der Länder zum Finanzausgleich:

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Bund und Länder unternehmen abermals einen Versuch, ihre Finanzbeziehungen neu zu regeln. Eine Reform drängt, weil der geltende Finanzausgleich und der Solidarpakt II Ende des Jahres 2019 auslaufen. Der Kronberger Kreis erklärt in seiner Studie, welche Defizite das gegenwärtige System aufweist, weshalb der auf dem Verhandlungstisch liegende Vorschlag der Länder eher ein Rückschritt wäre und wie eine echte Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen aussehen sollte.

Die Tageszeitung DIE WELT hat am 30. September 2016 ausführlich über die Studie des Kronberger Kreises berichtet: „Der neue Finanzausgleich – noch wirrer, noch irrer“.

Lesen Sie hierzu auch den Gastbeitrag des Kronberger Kreises in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. Juni 2016 sowie die dazugehörige Replik von Ministerpräsident Kretschmann.

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Neuer #Euro-Kompromiss: Typischer "Erfolg" für eine im Prinzip schon aufgegebene Währung. #Griechenland tut weniger, bekommt aber mehr Geld.

07. Apr 2017 Antwort Retweeten Favorit
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Wirtschaftsministerin Zypries anerkennt Bedeutung von #Bargeld. Staatliche Vernunft kehrt ein: Erfolg nach einem Ja… https://t.co/KvqBlSXKsM

06. Apr 2017 Antwort Retweeten Favorit
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60 Jahre #RömischeVerträge - Glückwunsch, Europa! Schade, daß dies nicht mit frischen Ideen, sondern frischem Geld für Athen begangen wird.

24. Mar 2017 Antwort Retweeten Favorit
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#EZB: Bei "Deflation" 2015 war Ölpreis kein Thema, bei Inflation 2017 wird er weggerechnet:"Währungshüter" hüten Reformfaule,nicht den #Euro

09. Mar 2017 Antwort Retweeten Favorit
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StiftungMaWi Michael Eilfort

Union auf Schulz-Kurs:Nun sagt der Staat,welches Gehalt gut oder böse ist.Warum nicht gleich wie am Sonntag den SPD-Kandidaten unterstützen?

15. Feb 2017 Antwort Retweeten Favorit

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Vor 75 Jahren hat Joseph Alois Schumpeter das Konzept der „schöpferischen Zerstörung“ entwickelt. Am Beispiel der digitalen Revolution zeigt dieser Film von Philipp Hoepp und Detlef Siebert, dass die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung noch nie so aktuell gewesen ist wie heute.

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