Frühjahrstreffen in Kronberg und SWIFT-Preis-Verleihung

Prof. Theo Siegert (Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Marktwirtschaft, li.) ehrt mit Laudator Prof. Clemens Fuest (re.) Robert Shrimsley (Mitte) mit dem Swift-Preis für Wirtschaftssatire.

Gastredner auf dem Frühjahrstreffen am 5. Mai 2017 ist der Vorsitzende der größten Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber MdEP von der EVP.

Empfang in der Bibliothek Kaiserin Viktorias im Schlosshotel Kronberg im Taunus, 35 Jahre nach Gründung des Kronberger Kreises und der Stiftung.

Laudator Prof. Clemens Fuest (Mitglied des Kronberger Kreises und Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung e.V.), zitiert Satirisches aus Shrimsleys Notebook in der Financial Times.

Prof. Theo Siegert, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Marktwirtschaft, begrüßt die Gäste des Frühjahrstreffens an der Gründungsstätte in Kronberg.

Robert Shrimsley, Swift-Preisträger 2017 und Herausgeber der Financial Times.com ist hocherfreut über die Auszeichnung durch den Juryvorsitzenden Prof. Theo Siegert und Laudator Prof. Clemens Fuest.

Prof. Lars P. Feld (Sprecher des Kronberger Kreises und Leiter des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg) berichtet über die neuesten Studien des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung.

Prof. Bernd Raffelhüschen (Mitglied des Vorstands der Stiftung Marktwirtschaft und Leiter des Forschungszentrums Generationenverträge) zieht die Bilanz des "Ehrbaren Kaufmanns" für den Staat.

Prof. Michael Eilfort (Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft) verspricht "Lärm, wo nötig" wie beim Thema Bargeld-Erhalt.

Prof. Nikolaus Schweickart, Prof. Theo Siegert, Gastredner Manfred Weber MdEP, Prof. Bernd Raffelhüschen, Swift-Preisträger Robert Shrimsley und Prof. Michael Eilfort (v.li.).

Frühjahrstagung und Verleihung des SWIFT-Preises für Wirtschaftssatire am 5. Mai 2017 in Kronberg

Die Stiftung Marktwirtschaft hat am 5. Mai 2017 zu ihrem alljährlichen Jahrestreffen nach Kronberg im Taunus eingeladen. Neben Vortrag und anschließender Diskussion mit Gastredner Manfred Weber MdEP, Fraktionsvorsitzender der EVP im Europäischen Parlament, war die Verleihung des SWIFT-Preises für Wirtschaftssatire ein zweiter Höhepunkt des Tages.

Swift-Preisträger 2017 ist Robert Shrimsley, Editorial Director der Financial Times.com in London. In seiner wöchentlichen Kolumne "Notebook" blickt Shrimsley aus (wirtschafts-)politischer Perspektive in satirischer Form auf die Woche zurück. Mit seiner unkonventionellen internationalen Themenwahl spürt der Journalist der renommiertesten Tageszeitung Großbritanniens satirische Sujets auf, die zugleich mächtige Persönlichkeiten treffen.

Er weckt so Interesse an der Auseinandersetzung mit marktwirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, so die Jury, gibt unterhaltsamen Einblick in ein zunehmend komplexes Wirtschaftsgefüge und verschafft auf diese Weise dem Genre der Wirtschaftssatire verstärkt Aufmerksamkeit. Der SWIFT-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

Der nach dem irischen Satiriker Jonathan Swift benannte Preis soll den kreativen Diskurs um die auf Menschenwürde und freiem Markt basierende Gesellschaftsordnung auszeichnen, die auf den Grundwerten Freiheit – Wettbewerb – Eigenverantwortung aufbaut.

Pressemitteilung

Press release



Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Titelseite Staatscompliance

Ungesteuerte Zuwanderung führt nicht zu einer fiskalischen Rendite, sondern belastet die öffentlichen Haushalte langfristig. Das zeigen Kostenabschätzungen der Stiftung Marktwirtschaft auf Basis der Generationenbilanz. Danach ist bei Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen dauerhaft mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 6,3 Milliarden Euro pro eine Million Flüchtlinge zu rechnen.

Gleichzeitig gilt, dass sich Humanität und verfassungsrechtliche Grundprinzipien nicht nach Kassenlage bemessen. Umso wichtiger sind zügige Asylverfahren sowie eine möglichst schnelle Integration bleibeberechtigter Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt, um die langfristigen Kosten für Steuer- und Beitragszahler zu begrenzen.

Kurzinformation: Die fiskalischen Auswirkungen ungesteuerter Zuwanderung

Studie zur Staatscompliance – Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Titelseite Staatscompliance

Das Steuerrecht stellt – aus Sicht des Bürgers und aus Sicht der Unternehmen – einen besonders einschneidenden Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützten Sphären dar. Das Verhalten des Fiskalstaats trägt dem nicht immer Rechnung. Die Anforderungen des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen, sich rechtstreu zu verhalten, werden hingegen immer ausgefeilter, ohne dass dem eine entsprechende Selbstverpflichtung des Staates entgegenstünde.

Mit der „Compliance-Ampel“ wird die Stiftung Marktwirtschaft fortan regelmäßig die Fortschritte im Hinblick auf einen complianten Staat untersuchen und bewerten und eine Einschätzung der Staatscompliance in Deutschland insgesamt vornehmen.

Publikation: Staatscompliance - Rechtstreue ist keine Einbahnstraße

Kurzfassung auf einer Seite

"Gewonnen ist mit dieser Reform also nichts"

Der Kronberger Kreis bewertet den Reformvorschlag der Länder zum Finanzausgleich:

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Kronberger, Kreis, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2016 © Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt

Bund und Länder unternehmen abermals einen Versuch, ihre Finanzbeziehungen neu zu regeln. Eine Reform drängt, weil der geltende Finanzausgleich und der Solidarpakt II Ende des Jahres 2019 auslaufen. Der Kronberger Kreis erklärt in seiner Studie, welche Defizite das gegenwärtige System aufweist, weshalb der auf dem Verhandlungstisch liegende Vorschlag der Länder eher ein Rückschritt wäre und wie eine echte Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen aussehen sollte.

Die Tageszeitung DIE WELT hat am 30. September 2016 ausführlich über die Studie des Kronberger Kreises berichtet: „Der neue Finanzausgleich – noch wirrer, noch irrer“.

Lesen Sie hierzu auch den Gastbeitrag des Kronberger Kreises in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. Juni 2016 sowie die dazugehörige Replik von Ministerpräsident Kretschmann.

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Neuer #Euro-Kompromiss: Typischer "Erfolg" für eine im Prinzip schon aufgegebene Währung. #Griechenland tut weniger, bekommt aber mehr Geld.

07. Apr 2017 Antwort Retweeten Favorit
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Wirtschaftsministerin Zypries anerkennt Bedeutung von #Bargeld. Staatliche Vernunft kehrt ein: Erfolg nach einem Ja… https://t.co/KvqBlSXKsM

06. Apr 2017 Antwort Retweeten Favorit
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60 Jahre #RömischeVerträge - Glückwunsch, Europa! Schade, daß dies nicht mit frischen Ideen, sondern frischem Geld für Athen begangen wird.

24. Mar 2017 Antwort Retweeten Favorit
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#EZB: Bei "Deflation" 2015 war Ölpreis kein Thema, bei Inflation 2017 wird er weggerechnet:"Währungshüter" hüten Reformfaule,nicht den #Euro

09. Mar 2017 Antwort Retweeten Favorit
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Union auf Schulz-Kurs:Nun sagt der Staat,welches Gehalt gut oder böse ist.Warum nicht gleich wie am Sonntag den SPD-Kandidaten unterstützen?

15. Feb 2017 Antwort Retweeten Favorit

Aktuelles

Tagung "Alternde Wähler, alt aussehende Politik?" am 14.6.2017

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SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire geht an Shrimsley

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Studentische IT-Hilfskraft (m/w) gesucht

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Blickpunkt Marktwirtschaft

Stiftungsmagazin

Bares bleibt Wahres - Bargeld als Garant für Freiheit und Eigentum
Argument Nr. 136

Tagungsbericht


EU-Nachhaltigkeitsranking 2016

Argument Nr. 137

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Filmtipp

Vor 75 Jahren hat Joseph Alois Schumpeter das Konzept der „schöpferischen Zerstörung“ entwickelt. Am Beispiel der digitalen Revolution zeigt dieser Film von Philipp Hoepp und Detlef Siebert, dass die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung noch nie so aktuell gewesen ist wie heute.

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