Der Swift-Preis 2017 für Wirtschaftssatire geht an Robert Shrimsley

Der nach dem irischen Satiriker Jonathan Swift benannte Preis soll den kreativen Diskurs um die auf Menschenwürde und freiem Markt basierende Gesellschaftsordnung auszeichnen, die auf den Grundwerten Freiheit – Wettbewerb – Eigenverantwortung aufbaut. Mit Robert Shrimsley von der Financial Times.com wurde ein exzellenter Vertreter des Genre Satire gefunden, der Humor als einen effektiven Weg versteht, um mit einem Argument durchzudringen. Vor Kurzem habe man noch die Verbreitung von Demokratie und den globalen Triumph der Marktwirtschaft gefeiert. Doch die moderne Geschichte habe gezeigt, dass Siege nie auf Dauer gewonnen werden. Genau dieser Umstand macht die Arbeit des Preisträgers so bedeutsam.

 

Berichterstattung im Blickpunkt Marktwirtschaft

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Mit konsequenter Ordnungspolitik...

...gegen die Macht der Interessengruppen

Die Stiftung Marktwirtschaft setzt sich ein

  • für eine langfristige Orientierung in der Wirtschaftspolitik und gegen kurzfristigen Aktionismus,
  • für einfache und verständliche Gesetze, auch im Steuerrecht,
  • für einen Abbau von Subventionen und Sonderregelungen für einzelne Interessengruppen,
  • gegen Staatshilfen für einzelne Unternehmen,
  • für einen Ordnungsrahmen, der Eigenverantwortung und ethisches Handeln stärkt.

Schöne neue digitale Medienwelt?! Tagung zur medialen Neuordnung im Zuge der Digitalisierung

Schöne neue digitale Medienwelt?! Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Welt der Medien sind grundlegend und umfassend wie in keiner anderen Branche, das Ergebnis der medialen Neuordnung aber nicht annähernd absehbar. Auch der Streit um das Leistungsschutzrecht ebbt nicht ab, eine europäische Regelung ist zu erwarten.

Wie stellen sich die unterschiedlichen Akteure auf dem Markt diesen gravierenden und globalen Umwälzungen? Welcher Journalismus hat eine digitale Zukunft? Und wie sollte ein ordnungspolitischer Rahmen für die neue digitale Medienwelt aussehen?

Bei der Tagung der Stiftung Marktwirtschaft am 26. Oktober 2015 in Berlin sind u.a. Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, und Philipp Justus, Vice President Google Deutschland und Zentraleuropa, aufeinander getroffen und haben sich den Herausforderungen der Digitalisierung im Mediensektor vor einem großen Publikum gestellt.

Die Erwartungen der Medien- bzw. Internetwirtschaft an eine digitale Neuordnung wurden von Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, und Mitglied im Kronberger Kreis, einer wettbewerbsökonomischen Analyse unterzogen. Einig war sich das kontrovers diskutierende Podium in einem Punkt: Die Digitalisierung muss auf europäischer Ebene erfolgen.

Lesen Sie hierzu auch unseren Tagungsbericht,

das Programm zur Tagung,

oder die Präsentation von Prof. Dr. Justus Haucap.


 

Die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland weist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte auf, wenn man z.B. die Entwicklung des Wohlstands der Bevölkerung betrachtet. Dennoch steht es um das öffentliche Image der Marktwirtschaft und ihres geistigen Fundaments nicht zum Besten – zu Unrecht, wie Argument Nr. 119 „Soziale Marktwirtschaft: Leuchtturm oder Irrlicht?“ ausführt.

 

Die Marktwirtschaft basiert auf der Erkenntnis, dass der Marktmechanismus grundsätzlich für die optimale Zuteilung von Ressourcen sorgt. Der Staat muss dafür die freiheitliche Wirtschaftsordnung sichern und Rechtsstaatlichkeit sowie Wettbewerb garantieren. Ein starker Staat ist die Basis einer erfolgreichen Sozialen Marktwirtschaft im eigentlichen ordoliberalen Sinne. Die Autorin Dr. Verena Mertins beschäftigt sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den wesentlichen Elementen der Sozialen Marktwirtschaft, von Freiheit und Wohlstand bis zu Chancengerechtigkeit und Verteilungsfragen. Die Studie schließt mit marktwirtschaftlichen Handlungsempfehlungen für aktuelle Herausforderungen der deutschen und europäischen Wirtschaftspolitik.


Tagung "Nachdenken über (Ordnungs-)Politik"

Welche Folgen haben Beschleunigung und Globalisierung für den „Politikbetrieb”? Kann Deutschland sich den vermeintlichen Luxus von Ordnungspolitik und damit eine verantwortungsbewusste und generationenübergreifende Rahmensetzung überhaupt noch leisten? Zeit ist der Schlüssel zur Gestaltung künftiger Lebens- und Arbeitswelten. Doch die Dominanz moderner Informationstechnologien in unserem Alltag – so auch im „Politikbetrieb“ – beeinflusst den Tagesablauf eines jeden Einzelnen bereits maßgeblich, letzten Endes und zwangsläufig sogar die Inhalte. Losgelöst von einer programmatischen Haltung besteht die Gefahr, dass politischer Aktionismus an die Stelle von Ordnungspolitik tritt.

Die Stiftung Marktwirtschaft hat bei Bundestagspräsident Norbert Lammert aber auch Klaus von Dohnanyi sowie Kerstin Andreae nachgefragt, ob die Politik diesen grundlegenden Änderungen gewachsen ist. Welche neuen, vor allem aber funktionierenden Denkansätze die Gehirnforschung beizutragen hat, erklärte "Hirnforscher" Gerald Hüther. Lars P. Feld vom Kronberger Kreis komplettierte die Runde mit der Perspektive des Politikberaters.

Programm der Veranstaltung

Tagungsbericht



Beiträge und Meldungen zum Thema

4. Mai 2017 Der SWIFT-Preis 2017 für Wirtschaftssatire geht an Robert Shrimsley

Die Stiftung Marktwirtschaft verleiht am 5. Mai in Kronberg im Taunus den SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire. Der Preisträger 2017 ist Robert Shrimsley, Managing Editor der Financial Times.com in London. Der SWIFT-Preis ist mit einem Preisgeld in...

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Blickpunkt Marktwirtschaft 1/2017 – Blickpunkt Marktwirtschaft

„Niemand will, dass die Generationen gegeneinander kämpfen. Es geht darum, endlich ehrlich... Weiterlesen


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29.01.2013

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Im März traf sich auf Einladung der Stiftung Marktwirtschaft ein ausgewählter Kreis von Wissenschaftlern, Unternehmern, Publizisten und Politikern zum zweiten Kadener Gespräch, um jenseits tagespolitischer Zwänge zu diskutieren: über eine „Agenda... Weiterlesen

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