Die Pflegeversicherung als Pflegefall – Alternde Gesellschaft, Leistungsausweitung und knappe Kassen

Fachtagung der Stiftung Marktwirtschaft am 24. Mai 2011 im Deutschen Bundestag in Berlin.

Gerhard Schröder, Prof. Dr. Michael Eilfort, Hilde Mattheis MdB, Heinz Lanfermann MdB, Annette Widmann-Mauz MdB, Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Elisabeth Scharfenberg MdB, Prof. Dr. Heinz Rothgang, Jens Spahn MdB (v.l.n.r.).

Gerhard Schröder, Prof. Dr. Michael Eilfort, Hilde Mattheis MdB, Heinz Lanfermann MdB, Annette Widmann-Mauz MdB, Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Elisabeth Scharfenberg MdB, Prof. Dr. Heinz Rothgang, Jens Spahn MdB (v.l.n.r.).

Gerhard Schröder, Prof. Dr. Michael Eilfort, Hilde Mattheis MdB, Heinz Lanfermann MdB, Annette Widmann-Mauz MdB, Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Elisabeth Scharfenberg MdB, Prof. Dr. Heinz Rothgang, Jens Spahn MdB (v.l.n.r.).
Annette Widmann-Mauz MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft
Prof. Dr. Heinz Rothgang, Direktor des Zentrums für Sozialpolitik, Abt. Gesundheitsökonomie, -politik und Versorgungsforschung, Universität Bremen
Jens Spahn MdB, Gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Gerhard Schröder (Moderator und Korrespondent des Hauptstadtstudios beim Deutschlandradio) (v.l.).
Hilde Mattheis MdB, Stellv. Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion
Heinz Lanfermann MdB, Vorsitzender des Arbeiskreises III (Arbeit, Gesundheit und Soziales) der FDP-Bundestagsfraktion
Elisabeth Scharfenberg MdB, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Moderator Gerhard Schröder vom Deutschlandradio
Die Tagung fand im Reichstagsgebäude des Deutschen Bundestags statt.

Fotos: Kay Herschelmann


Aufgrund der offenkundigen Konstruktionsfehler der gut 15 Jahre alten Pflegeversicherung und angesichts der unaufhaltsam alternden Bevölkerung wird es zunehmend schwer, die menschenwürdige Versorgung einer wachsenden Zahl Pflegebedürftiger sicherzustellen. Das Problem lässt sich nicht länger vertagen – es bedarf jetzt eines auch ordnungspolitischen Gesamtblicks auf die Pflege und die Pflegeversicherung. So ist es einerseits verständlich, dass sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erweiterte Leistungen der Pflegeversicherung wünschen – beispielsweise durch einen veränderten Pflegebedürftigkeitsbegriff. Andererseits dürfen aber auch die Eigenverantwortung des Einzelnen und die finanziellen Restriktionen der Pflegeversicherung nicht außer Acht gelassen werden.

Bereits ohne Leistungsausweitungen muss aufgrund steigender Pflegefallzahlen und der an Gewicht gewinnenden außerfamiliären, stationären Pflege mit deutlichen Beitragssatzsteigerungen gerechnet werden. Für den Arbeitsmarkt stellen steigende Lohnnebenkosten – die mittel- und langfristig auch in der Kranken - und Rentenversicherung drohen – jedoch eine erhebliche Belastung dar. Deshalb und angesichts des Gebots einer gerechten Lastenverteilung zwischen den Generationen sollten daher auch geeignete Wege für den Aufbau eines Kapitalstocks in den Blick genommen werden. Nicht zuletzt ist auch die Frage noch unbeantwortet, ob und wie der steigende Bedarf an Pflegefachkräften langfristig gedeckt werden kann.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Marktwirtschaft mit den zuständigen Politikern auf Bundesebene und Experten aus der Wissenschaft über ordnungspolitische Anforderungen und praktikable Konzepte für eine zukunftsfeste Weiterentwicklung der Pflegeversicherung und des Pflegesektors diskutiert.

Lesen Sie hier unseren Tagungsbericht.


Hier finden Sie

das Programm zur Tagung

Folien von Prof. Bernd Raffelhüschen

Folien von Prof. Heinz Rothgang

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