Kluge Bildungspolitik: Bildungspotentiale nutzen – Aufstiegschancen ermöglichen

Fachtagung der Stiftung Marktwirtschaft am 10. November 2010 in Berlin.

Prof. Ludger Wößmann, Barbara Gillmann, Prof. Barbara Ischinger, Prof. Michael Eilfort, Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB (SPD), Priska Hinz MdB (Grüne), Prof. Roland Wöller (CDU) und Patrick Meinhardt MdB (FDP) (v.li.).

Prof. Ludger Wößmann, Barbara Gillmann, Prof. Barbara Ischinger, Prof. Michael Eilfort, Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB (SPD), Priska Hinz MdB (Grüne), Prof. Roland Wöller (CDU) und Patrick Meinhardt MdB (FDP) (v.li.).

Prof. Ludger Wößmann, Barbara Gillmann, Prof. Barbara Ischinger, Prof. Michael Eilfort, Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB (SPD), Priska Hinz MdB (Grüne), Prof. Roland Wöller (CDU) und Patrick Meinhardt MdB (FDP) (v.li.).
Prof. Dr. Barbara Ischinger, Direktorin für Bildungswesen der OECD, verortet Deutschland im Bildungswesen international im Mittelfeld.
Der Kultusminister des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Roland Wöller MdL, hat aufgrund der niedrigen Ausländerzahlen kaum Integrationsprobleme im Schulwesen zu verzeichnen.
Prof. Dr. Michael Eilfort sieht in der Bildung einen Grundpfeiler der Sozialen Marktwirtschaft und verweist auf eine der Publikationen der Stiftung zu dem Thema.
Eine höhere Chancengleichheit geht nicht zu Lasten des Leistungsniveaus - ist ein Ergebnis der Tagung der Stiftung Marktwirtschaft.
2,8 Billionen Euro kostet es langfristig, dass derzeit jeder fünfte 15-Jährige auf dem Grundschulniveau bleibt, so Prof. Dr. Ludger Wößmann von der LMU in München.
Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB (SPD) möchte insbesondere 20- bis 29-Jährige ohne Berufsausbildung, das sind 1,5 Mio. Menschen, verstärkt ansprechen.
Die Bildungspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Priska Hinz MdB, fordert einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr statt 'Herdprämie'.
Der Bildungspolitische Sprecher der FDP, Patrick Meinhardt MdB, hält die Förderung der sprachlichen Kompetenz für eine zentrale Komponente.
Barbara Gillmann vom Handelsblatt führte kompetent durch die Tagung und konfrontierte die Referenten mit aktuellen bildungspolitischen Forderungen.

Fotos: Kay Herschelmann


Dass es im deutschen Bildungswesen bislang an einem kohärenten bildungspolitischen Reformansatz mangelt, ist unbestritten. Gründe dafür gibt es viele. Nicht zuletzt spielen unterschiedliche und teils ideologisch geprägte Ziele und Problemdiagnosen ebenso eine Rolle wie das Klein-Klein des bundesdeutschen Föderalismus.

Besorgniserregend ist in Deutschland insbesondere der starke Einfluss der sozialen Herkunft auf den Bildungszugang und den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen. Dieses Phänomen läuft der Chancengerechtigkeit und dem Leistungsprinzip als konstitutive Elemente der marktwirtschaftlichen Ordnung entgegen – und trägt so zur Erosion der Akzeptanz unserer Marktwirtschaft bei.

Im Hinblick auf den erheblichen Handlungsbedarf hat die Stiftung Marktwirtschaft zu einer Fachtagung eingeladen, um mit ausgewiesenen Experten und Bildungspolitikern darüber zu diskutieren, wie durch eine kluge Bildungspolitik unsere Bildungspotentiale besser genutzt und Chancengerechtigkeit in unserem Land verwirklicht werden kann.

Lesen Sie hier unseren Tagungsbericht.

Hier können Sie die Präsentationen der Referenten ansehen:

Prof. Barbara Ischinger

Prof. Ludger Wößmann

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