Die Preisträger bei der Preisverleihung im Berliner Adlon-Hotel am Brandenburger Tor.

Preisträger 2008

Ende 2008 wurden die drei besten Ideen im Rahmen eines „Führungstreffens der Wirtschaft“ im Berliner Adlon-Hotel prämiert. Dort erhielten die Teams auch Gelegenheit, ihre Ideen vor potentiellen Geldgebern und Mentoren vorzustellen.

99 Teams – das waren knapp 400 teilnehmende Studierende – haben mit ihren Ideen und Vorschlägen dazu beigetragen, Deutschland neue Perspektiven zu geben. Das war ein großartiger Start für unseren damals neuen Wettbewerb.

Die Gewinner von GENERATION-D im Jahr 2008

bildungsrepublik.de

Eine Plattform für akademische Inhalte: Uni immer und überall erleben!

Das Team bildungsrepublik.de, bestehend aus Jan Barth, Hannes Klöpper, Simon Lange und Ralph Müller-Eiselt, erreichte bei GENERATION-D den ersten Platz in der Wettbewerbskategorie "Arbeit & Wirtschaft".

bildungsrepublik.de macht als zentrale Plattform akademische Videoinhalte aus dem deutschsprachigen Raum für jeden zur freien Nutzung online verfügbar. Bildungseinrichtungen können Videoaufnahmen von Vorlesungen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Interviews katalogisiert ins Netz stellen und so einem breiten Publikum zugänglich machen. Eine Selektion aufgrund des Einkommens- oder Bildungshintergrunds wird durch die kostenlose Nutzung vermieden.

Schülerinnen und Schülern bietet bildungsrepublik.de die Möglichkeit, einen konkreten Einblick in Studieninhalte zu gewinnen und die mit einem bestimmten Studienfach verbundenen Anforderungen näher kennenzulernen, bevor sie sich für einen Studiengang entscheiden. Dadurch wird zum einen das Interesse an einem Hochschulstudium geweckt und zum anderen kann so die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass es später zu einem Studienabbruch kommt.

Studierenden bietet bildungsrepublik.de die Möglichkeit, immer und überall auf akademische Inhalte aller Fächer und Hochschulen zuzugreifen. Das Lehrangebot anderer Hochschulen kann so zur Ergänzung wie auch zur Vertiefung des eigenen Studiums genutzt werden.

Hochschulen und ihrem Lehrpersonal wird daneben die Chance eröffnet, die Frage, was gute Lehre ausmacht, anhand eines direkten Vergleichs und konkreter Beispiele zu beantworten. Durch Nutzerbewertungen werden Musterbeispiele identifiziert, auf deren Basis die empirische Bildungsforschung Leitlinien für die Gestaltung guter Lehre entwickeln kann.

Lebenslang Lernende erhalten die Möglichkeit, auch wenn sie nicht formal Mitglieder einer Universität sind, von akademischer Lehre zu profitieren. Sie können sich so entweder spezifisch weiterbilden oder sich mit Bildungsinhalten um ihrer selbst willen auseinander setzen.

bildungsrepublik.de bietet somit ein Forum, das den Recherchegewohnheiten der jungen Generation entspricht, das erlaubt, universitäre Lehre auch virtuell zu erleben und sich so eine konkrete Vorstellung von Studienalltag und Studieninhalten zu machen.

Eine solche Plattform gibt es jedoch bislang noch nicht und bildungsrepublik.de will diese Lücke mit Hilfe des Ideenwettbewerbs GENERATION-D schließen.

Am 27. November 2008 berichtete die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel über bildungsrepublik.de.

Weitere Informationen unter http://www.bildungsrepublik.de

CampusPR

Studentische, nicht-kommerzielle PR-Beratung für die Zivilgesellschaft

Was haben Amnesty International, Brot für die Welt und der Förderverein für Kinderchormusik gemeinsam?

Sie alle sind darauf angewiesen, Mitglieder und Sponsoren von ihren Zielen zu begeistern. Anders als größeren Trägern fehlt kleineren Gruppen jedoch oft das Wissen, wie sie ihre Projekte und Ziele gezielt kommunizieren können. An dieser Stelle setzt die Initiative CampusPR an, die mit diesem Konzept bei GENERATION-D den ersten Platz in der Wettbewerbskategorie „Soziale Gesellschaft“ gewonnen hat.

CampusPR ist eine studentische, nicht-kommerzielle PR-Beratung für die Zivilgesellschaft. Ziel der Initiative ist, gemeinnützigen Vereinen, die dringend auf professionelles PR-Know-how angewiesen sind, Zugang zu solchem zu verschaffen. Studierende stehen den teilnehmenden Verbänden, Vereinen und Institutionen mit Rat und Tat zur Seite. Den Studierenden wird im Gegenzug die Möglichkeit geboten, gelerntes Wissen in leitender Funktion in der Praxis einzusetzen.

CampusPR ist dabei bestrebt, ehrenamtliches Engagement, studentisches Know-how und die Arbeit gemeinnütziger Einrichtungen in gleichem Maße zu fördern.

Am 26. November 2008 berichtete die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel über CampusPR.

CITYPendler

Deutschlands erste Mitfahrzentrale für Kurzstreckenpendler

Das Team CITYPendler der drei Berliner Studenten Paul Vierkant, Marc Schachtel und Daniel Auener hat mit seinem Konzept beim Ideenwettbewerb GENERATION-D den ersten Platz in der Wettbewerbskategorie „Klima und Umwelt“ gewonnen.

Das studentische Projekt setzt als Deutschlands erste Mitfahrzentrale für innerstädtische und Umlandpendler einen besonderen Akzent auf ökologische Ressourceneffektivität und Nachhaltigkeit. Durch CITYPendler haben die ca. 20 Millionen deutschen Berufspendler (bis 25 Kilometer) die Chance, sich schnell, bequem und flexibel in Stadt und ins Umland zu bewegen, dabei Geld zu sparen und im Alltag einen ökologisch sinnvollen Beitrag zu leisten.

Bis zum Start von CITYPendler am 9. Juni 2008 gab es zwar eine Fülle an konventionellen nationalen und regionalen Mitfahrzentralen, die jedoch nur den Mittel- und Langstreckenbereich (über 25 Kilometer) abdeckten. Ein wichtiger Grund, warum CITYPendler erstmals in Deutschland den Kurzstreckenbereich abdecken kann, ist die Implementierung der Google-Maps-Technologie. Erst durch die Kombination von Googles innovativer Technik mit der Idee Fahrgemeinschaften zu bilden, können weltweit Berufspendler jeden Tag auf kurzen Strecken zur CO²-Reduktion beitragen.

Bereits binnen vier Monaten hat eine vierstellige Zahl aktiver Nutzer die Plattform citypendler.de verwendet. Dabei haben etwa 20 Prozent der Pendler mit eigenem Auto nicht nur Mitfahrgelegenheiten geboten, sondern auch entsprechende Gesuche aufgegeben. Sie wären also auch bereit ihr Auto stehen zu lassen und bei anderen mitzufahren, was die Verkehrs- und CO²-reduzierende Wirkung von CITYPendler belegt.

Am 25. November 2008 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Bericht über CITYPendler.

Weitere Informationen unter www.citypendler.de