29.01.2013, Berlin

Nachdenken über (Ordnungs-)Politik

Kann Deutschland sich den vermeintlichen Luxus von Ordnungspolitik und damit eine verantwortungsbewusste und generationenübergreifende Rahmensetzung überhaupt noch leisten? Zeit ist der Schlüssel zur Gestaltung künftiger Lebens- und Arbeitswelten. Doch die Dominanz moderner Informationstechnologien in unserem Alltag – so auch im „Politikbetrieb“ – beeinflusst den Tagesablauf eines jeden Einzelnen bereits maßgeblich, letzten Endes und zwangsläufig sogar die Inhalte. Losgelöst von einer programmatischen Haltung besteht die Gefahr, dass politischer Aktionismus an die Stelle von Ordnungspolitik tritt.

 

Dazu befragte am 29. Januar 2013 die Stiftung Marktwirtschaft Bundestagspräsident Norbert Lammert, Klaus von Dohnanyi und Kerstin Andreae, ob die Politik diesen grundlegenden Änderungen gewachsen ist. Welche neuen, vor allem aber funktionierenden Denkansätze die Gehirnforschung beizutragen hat, erklärte "Hirnforscher" Gerald Hüther. Lars P. Feld vom Kronberger Kreis komplettierte die Runde mit der Perspektive des Politikberaters.

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