Weiß der Staat alles besser?

Gerd Billen (Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) trägt vor unter dem Titel: 'Verbraucherschutz und staatliche Regulierung sind notwendig'.

Gerd Billen (Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) trägt vor unter dem Titel: 'Verbraucherschutz und staatliche Regulierung sind notwendig'.

Gerd Billen (Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) trägt vor unter dem Titel: 'Verbraucherschutz und staatliche Regulierung sind notwendig'.
Dr. Rainer Hank (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung): 'Staatliche Regulierung und kein Ende – werden wir zur Unmündigkeit erzogen?'
Josef Joffe Ph.D. (Herausgeber der Wochenzeitung 'Die Zeit') moderierte die Expertentagung.
Prof. Dr. Lucia Reisch (Copenhagen Business School, Leitung des Forschungszentrums Verbraucher, Markt und Politik): 'Liberaler Paternalismus (Nudging) – ein alternativer Regulierungsansatz'.
Prof. Dr. Ralph Hertwig (Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung): 'Boosting statt Nudging – was ist die bessere Alternative?'
Prof. Dr. Bruno S. Frey (CREMA Center for Research in Economics, Management and the Arts): 'Wie (ir)rational handeln Menschen? Erkenntnisse der Verhaltensökonomie für die Verbraucherschutzpolitik'.
Dr. Andrea M. Schneider (Stellv. Leiterin Stab Politische Planung, Grundsatzfragen, Sonderaufgaben im Bundeskanzleramt): „Was heißt wirksam regieren? Mehr, besser oder weniger regulieren?'
Was heißt wirksam regieren? Mehr, besser oder weniger regulieren?
Prof. Dr. Jan Schnellenbach (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg): „Ordnungspolitische Probleme von Nudging und staatlicher Verbraucherschutzpolitik'.
Bereits zum vierten Mal nach Gut Kaden eingeladen: Gastgeber Dr. Lutz Peters.
Die Teilnehmer der Expertentagung '4. Kadener Gespräch' am 4. März 2016.

Fotos © Kay Herschelmann

Staatseingriffe und Verbraucherschutz zwischen sinnvoller Marktregulierung und planwirtschaftlicher Bevormundung

Wie halten wir es mit Freiheit, Eigenverantwortung und Konsumentensouveränität? Stehen diese Prinzipien noch hoch im Kurs oder ziehen wir aus Bequemlichkeit einen mit guten Absichten ummäntelten Paternalismus vor – mit all seiner staatlichen Gängelung und Bevormundung?

Das Hinstupsen zu erwünschten Verhaltensweisen – neudeutsch: „Nudging“ – liegt offensichtlich im Trend. Hilft uns dieses neue Instrument, bei dem der Staat versucht, Erkenntnisse der Verhaltensökonomie bewusst zum Wohle der Konsumenten zu nutzen, vernünftiger, ressourcenschonender und gesünder zu leben? Wird es seiner verheißungsvollen Charakterisierung als „liberaler oder sanfter Paternalismus“ gerecht? Oder stellt es letzten Endes nur eine neue Verpackung für nicht immer transparente Bevormundungsversuche der Bürger durch die Politik dar? Und wer definiert überhaupt, was für uns „vernünftig“ ist?

Auf dem 4. Kadener Gespräch hat die Stiftung Marktwirtschaft am 4. März 2016 nach Gut Kaden nahe Alveslohe eingeladen, um mit Experten zu klären, wie zwischen Staatseingriffen und Verbraucherschutz, zwischen sinnvoller Marktregulierung und planwirtschaftlicher Bevormundung, abzuwägen ist.

Programm

Präsentation Prof. Dr. Lucia Reisch

Präsentation Prof. Dr. Jan Schnellenbach

Tagungsbericht

Service

Aktuelles

Weckruf für die deutsche Wirtschaftspolitik

Pressemitteilung

Kronberger Kreis-Studie Nr. 64


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