Generation-D – Die Preisträger 2014

Der studentische Ideenwettbewerb GENERATION-D 2014 hat zum siebten Mal herausragende Ideen von Studierenden prämiert. Das Preisgeld in der Höhe von insgesamt 10.000 Euro geht an Projekte, die sich kritisch mit nachhaltigem Handeln auseinandersetzen und zugleich einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Die Bandbreite der Preisträger spiegelt großes Engagement in den Bereichen wirtschaftliche Effizienz, Umweltbewusstsein und soziale Einsatzbereitschaft wieder.

And the winners are:

1. Platz: Green City Solutions

2. Platz: TopFarmers

3. Platz: GloW Energy und Famulatur Plus

Die Preisverleihung fand am 8. November 2014 in der Bayerischen EliteAkademie (BEA) in München statt. Das Green City Solution Team überzeugte die Jury mit seiner innovativen Idee des CityTree – ein Außenwerbemedium, das die Stadtluft durch Pflanzen von Schadstoffen reinigt und zugleich digital kommuniziert, und wurde zum Sieger des Wettbewerbs gekürt.

Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 2.000 Euro belegt das Team TopFarmers. Den dritten Platz teilen sich die Teams GloW Energy und Famulatur Plus. Beide Teams erhalten jeweils 1.500 Euro. Außerdem können sich die Preisträger auf eine intensive Projektförderung durch GENERATION-D und seine Projektpartner freuen.

1. Platz - das Gewinnerteam:

Green City Solutions

Die Gründer von Green City Solutions aus Dresden wollen mit ihrem Projekt einen nachhaltigen und wirtschaftlich profitablen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Städten leisten. Der von ihnen entwickelte CityTree ist ein innovatives Außenwerbemedium, welches digitale Kommunikationstechniken wie QR-Codes mit nachhaltigen lokalen Umweltdienstleistungen durch die Verwendung von Pflanzen vereint, die die Stadtluft von Schadstoffen reinigen sollen.

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2. Platz:

TopFarmers

Die Nahrungsmittelerzeugung durch nachhaltiges Management agrarökologischer Kreisläufe und Nutzung von städtischen Leerflächen steht im Mittelpunkt des Teams von Platz 2. Die Studierenden haben bereits einige Erfahrungen in der Projektarbeit mit innovativer Lebensmittelproduktion vorzuweisen und möchten langfristig auch zu einem öffentlichen Umdenken beitragen. Gleichzeitig soll durch die Kooperation mit einer Berliner Berufsschule das neue Berufsfeld des „Stadtgärtners“ etabliert werden.

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Platz 3 teilen sich:

GloW Energy

Mit der Herstellung und Vermarktung eines selbstentwickelten Energiesparofen/-grills für Entwicklungsländer hat das Team aus Kassel einen entwicklungskooperativen Ansatz gewählt, um Menschen in energiearmen Entwicklungsländern den Alltag zu erleichtern. Die Kochstelle kann einfach transportiert und mit wenig Werkzeug vor Ort zusammengebaut werden. Dies erlaubt auch einen Absatz bzw. Einsatz an abgelegenen Orten. Darüber hinaus sind die Öfen aufgrund ihrer emissionsarmen Brennstoffe zugleich umweltfreundlich.

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Famulatur Plus

Die Verbesserung der praktischen Ausbildung von Medizinern in Deutschland steht im Mittelpunkt dieses Projektes. Ziel des Teams ist eine effizientere Nutzung außeruniversitärer Pflichtpraktika in Kliniken (Famulaturen) zur Verbesserung praktischer Fertigkeiten insbesondere bei der Erstuntersuchung/Diagnostik. Die „gewöhnliche“ Famulatur des Medizinstudiums soll zu diesem Zweck um begleitende Lehrangebote ergänzt werden. Bereits 80 Prozent aller medizinischen Diagnosen können nämlich allein durch Befragen und Untersuchen des Patienten gestellt werden.

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Weitere Finalisten:

eReha

Das interdisziplinäre Tübinger Team hat die Entwicklung eines innovativen Therapie-Systems für Rückenerkrankungen für das häusliche Umfeld zum Ziel. Dies basiert auf einer RGB-D Kamera in Kombination mit dem erstmaligen Einsatz ausgewählter wissenschaftlicher Parameter. Es soll die Physiotherapie von Patienten mit Rückenschmerzen langfristig verbessert werden, die ansonsten Gefahr liefen, ohne professionelle Überwachung, hilfreiche Übungen zu Hause nicht ausreichend oder fehlerhaft auszuführen.

Global Diploma

Mit einer holistischen eLearning-Plattform-Lösung will das Team die Bildungsmöglichkeiten für Schüler in Afrika verbessern und einen Beitrag dazu leisten, dass deutlich mehr Schüler das Abituräquivalent erreichen. Dabei wird der Unterrichtsstoff jeweils auf die Schüler zugeschnitten und kann auf diese Weise das bestehende Unterrichtsformat ergänzen und verbessern. Jede teilnehmende Schule erhält dafür die geeignete Hardware (Laptops, Tablets). Das Projekt ersetzt keine Lehrer, sondern die in Entwicklungsländern oftmals nicht vorhandenen Schulbücher und Unterrichtsmaterialien. Das Team hat das Konzept bereits an drei Schulen in Namibia getestet und kann bedeutsame Erfolge vorweisen.

SENlima

Obwohl viele junge Menschen sich engagieren wollen, finden sie oft nicht das für sie geeignete Projekt. Um dies zu ändern, möchte das Team eine moderne, soziale Internetplattform mit einem Gamificationansatz schaffen, die Freiwillige oder Spender an die richtigen Projekte vermittelt. Auf diese Art wird es für Organisationen und Initiativen deutlich einfacher, ihre Arbeit gezielter in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Darüber hinaus will SENlima den Usern ermöglichen, eigene soziale Projekte zu starten und sich mit anderen Freiwilligen zu vernetzen.