Gewinner Generation-D

Generation-D – Die Preisträger 2012

Aus den knapp 100 Einsendungen und den davon sechs besten Teams haben wir nun die drei Finalisten 2012 ausgewählt. Bei unserem Pitch-Tag in München wurden folgende sechs Projekte von den Ideengebern vorgestellt:

• Achtung Wolf

Augsilium

• Centre Ya Bana

Energieautarke Meerwasserentsalzung

Papierpilz

• törtchen

Die drei Finalisten, die Mitte November in Berlin ausgezeichnet wurden, haben wir farblich hervorgehoben:


Die Preisverleihung fand am 17. November auf dem Führungstreffen „Wirtschaft“ der Süddeutschen Zeitung im Adlon-Hotel statt. Das Siegerteam kommt aus Augsburg: Augsilium – weil Lernen einfach ist. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in einer Höhe von 10.000 Euro. Außerdem können sich die Preisträger auf eine intensive Projekt-Förderung durch GENERATION-D und seine Projektpartner freuen.

Die beiden Runner-ups auf den Plätzen 2 und 3 lauten: Energieautarke Meerwasserentsalzung aus Kassel sowie PapierPilz aus Tübingen. Beide Teams erhalten je 2.500 Euro. Sie waren ebenfalls für ein Wochenende zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

Achtung Wolf!

Unter dem Titel „Achtung Wolf!“ möchten diese Studierenden einen mobilen Ausstellungsort schaffen, der zum einen eine Plattform für den interkulturellen Dialog bietet und zum anderen bei Grundschülern ein Interesse an naturwissenschaftlichen Inhalten weckt. Das interdisziplinär zusammengesetzte Team aus Germanisten, Architekten und Biologen hat eine riesige Box entworfen, die Raum bietet, Märchen und Mythen zum Wolf aus verschiedenen Kulturkreisen zu erzählen.

1. Platz - das Gewinnerteam:

Augsilium – weil Lernen einfach ist

Das interdisziplinäre Team hat eine Lernsoftware für behinderte Menschen entwickelt. Hier handelt es sich um eine barrierefreie und umfassende Software, die sich durch einen technischen Kniff von herkömmlicher Lernsoftware unterscheidet und dem Bedienungsverhalten des Users individuell angepasst ist. Mit diesem Projekt will das interdisziplinäre Team Bildung für 'alle' Menschen ermöglichen und auch an Förderschulen Medienkompetenzen unterstützen.

Centre Ya Bana

Centre Ya Bana bedeutet Zentrum für Kinder und steht für den Bau einer Grundschule in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Das Besondere an Centre Ya Bana ist, dass sich die Grundschule durch eine angeschlossene Containerbäckerei selbst finanziert und damit langfristig von Spenden unabhängig ist.

2. Platz - der eine Runner-up:

Rucksackspende [Energieautarke Meerwasserentsalzung]

Zahlreiche Länder, in der Regel Entwicklungsländer, haben keine ausreichenden Süßwasservorkommen, aber ein großes Angebot an nicht verwertbarem Salzwasser. Mit ihrem innovativen Produkt möchten diese Studierenden Abhilfe schaffen: Ein bedienungs- und wartungsfreundlicher, mit regenerativen Energiequellen arbeitender Rucksack soll aus Salz- und verschmutztem Süßwasser Nutzwasser produzieren. Der Rucksack arbeitet autark und klimaneutral; für den Betrieb wird keine Infrastruktur benötigt.


Seit der Preisverleihung hat sich bei dem Projekt viel getan: So verfügt das junge Start-Up sei Mai 2013 über eine eigene Werkhalle mit Maschinen und Messtechnik zur weiteren Optimierung des Rucksacks. Das Projekt „Rucksack-Spende“ wurde mittlerweile weiterentwickelt zu einem medizinischen Rucksack, mit dessen Hilfe pro Tag bis zu 10 Operationen mit sterilen Instrumenten durchgeführt werden können. Darüber hinaus konnte es den SAP Social impact Award 2013 gewinnen und wurde beim Climate-KIC Wettbewerb unter die drei besten Ideen gewählt. Seit Juli 2013 wird das Projekt auch durch das EXIST-Gründerstipendium der Bundesregierung gefördert. Über den innovativen Rucksack haben seitdem zahlreiche Medien berichtet.

Für mehr Informationen besuchen Sie die Start-Up-Homepage: Rucksackspende.de.

3. Platz - der andere Runner-up:

PapierPilz

PapierPilz sammelt an der Universität, in Wohnheimen und von Privatpersonen einseitig bedrucktes Abfallpapier. Sortiert, kreiert und bindet aus diesem bunten Haufen neue Spiralblöcke – vorne beschreibbar, am Rücken bedruckt – und spart ganz nebenbei Holz, Frischwasser, Energie und CO2-Emissionen. Die so entstandenen Blöcke können vielfältig zweckentfremdet werden: als Wegweiser durch die Wegwerfgesellschaft, als Kaleidoskop des Universitätslebens oder als anregende Prokrastinationsstütze an langweiligen Lerntagen – neben ihrer eigentlichen Funktion als vielleicht nicht ganz alltägliches Schreibmaterial.

törtchen

törtchen liefert ein strategisches Toolkit für Startups mit den wichtigsten Bausteinen einer Identität. Das Team hat Methoden und Modelle zum Identitätsaufbau gesammelt, getestet und in Form eines törtchenKITs zusammengestellt. Auf diese Weise kann von den Gründern schrittweise ein Bewusstsein für die eigenen Kompetenz und die Persönlichkeit entwickelt werden, ihre Vision, und ihre Positionierung im Wettbewerb. Gründerteams legen damit eine Basis für die Gestaltung von erfolgreichen Produkten und klarer Kommunikation.