2. März 2009

Opel: Keine Brücke ins Nichts!

Der bedauerliche Verlust von Arbeitsplätzen wird angesichts der bekannten Überkapazitäten in der Automobilproduktion ohnehin nicht zu vermeiden sein und im Fall von Subventionen für Opel lediglich andere Hersteller treffen. Stiftungsvorstand Prof. Dr. Michael Eilfort: „Eine Hilfe für Opel ist eine Brücke ins Nichts und nur eine für den Steuerzahler teure Verlängerung des Bremsweges.“ Dies sei, so Eilfort weiter, schon 1999 bei Schröder/Holzmann so gewesen, aber für die Steuerzahlenden nach heutigen Maßstäben noch vergleichsweise günstig gekommen: „250 Millionen Euro für drei zusätzliche Jahre und einen guten Auftritt vor jubelnden Arbeitern in der Abendsonne. Die derzeit diskutierten mindestens drei Milliarden und ein Horizont womöglich nur bis kurz nach der Bundestagswahl sind dagegen unvertretbar.“ 

Vorherige Meldung Nächste Meldung

Zum Thema

Staatscompliance: Steuer- und Besteuerungsmoral stärken

Kurzinformationen

Staatscompliance: Steuer- und Besteuerungsmoral stärken

Barbara Bültmann

Berlin, 2021

Details PDF-Download
Was kann sich der ehrbare Staat noch leisten?

Argumente zu Marktwirtschaft und Politik Nr. 154

Was kann sich der ehrbare Staat noch leisten?

Bernd Raffelhüschen, Lewe Bahnsen, Tobias Kohlstruck, Stefan Seuffert, Florian Wimmesberger

Berlin, 2021

Details PDF-Download
Der Einkommensteuer-Spitzensatz

Kurzinformationen

Der Einkommensteuer-Spitzensatz

Barbara Bültmann

Berlin, 2020

Details PDF-Download
© Stiftung Marktwirtschaft © Copyright 2021 Development by club basic