26. September 2012

Kronberger Kreis fordert Maastricht 2.0 statt Fiskalunion

Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion steht am Scheideweg und ihr Fortbestand in Frage. Der Kronberger Kreis sieht die Lösung der Krise in einer national verantworteten Stabilitätsunion durch Festlegung auf unverrückbare fiskalpolitische Regeln. Prof. Dr. Lars P. Feld, der Sprecher des Kronberger Kreises, erläutert: „Wir wollen ein Maastricht 2.0, das die nationale Verantwortlichkeit für die Finanz- und Wirtschaftspolitik im Grundsatz reaktiviert. Die nationale Politik wird durch die neuen Fiskalregeln wirksamer auf Solidität festgelegt, muss aber von breiten politischen Mehrheiten in den Ländern getragen werden.“ Zudem spricht sich der Kronberger Kreis für eine stabilitätsorientierte Geldpolitik und eine Bankenunion aus. Heute hat der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft in Frankfurt am Main seine Vorschläge für die Zukunft Europas vorgestellt, in dem er sich für eine Renaissance der Angebotspolitik ausspricht...   

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