26. September 2012

Kronberger Kreis fordert Maastricht 2.0 statt Fiskalunion

Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion steht am Scheideweg und ihr Fortbestand in Frage. Der Kronberger Kreis sieht die Lösung der Krise in einer national verantworteten Stabilitätsunion durch Festlegung auf unverrückbare fiskalpolitische Regeln. Prof. Dr. Lars P. Feld, der Sprecher des Kronberger Kreises, erläutert: „Wir wollen ein Maastricht 2.0, das die nationale Verantwortlichkeit für die Finanz- und Wirtschaftspolitik im Grundsatz reaktiviert. Die nationale Politik wird durch die neuen Fiskalregeln wirksamer auf Solidität festgelegt, muss aber von breiten politischen Mehrheiten in den Ländern getragen werden.“ Zudem spricht sich der Kronberger Kreis für eine stabilitätsorientierte Geldpolitik und eine Bankenunion aus. Heute hat der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft in Frankfurt am Main seine Vorschläge für die Zukunft Europas vorgestellt, in dem er sich für eine Renaissance der Angebotspolitik ausspricht...   

Vorherige Meldung Nächste Meldung

Zum Thema

Einstimmigkeit oder qualifizierte Mehrheit?

Argumente zu Marktwirtschaft und Politik Nr. 159

Einstimmigkeit oder qualifizierte Mehrheit?

Barbara Bültmann-Hinz, Jörg König, Guido Raddatz

Berlin, 2021

Details PDF-Download
EU-Taxonomie: Nachhaltigkeit oder grüner Schein?

Kurzinformationen

EU-Taxonomie: Nachhaltigkeit oder grüner Schein?

Jörg König

Berlin, 2021

Details PDF-Download
1/2021 Blickpunkt Marktwirtschaft

Blickpunkt Marktwirtschaft

1/2021 Blickpunkt Marktwirtschaft

Berlin, 2021

Details PDF-Download
© Stiftung Marktwirtschaft © Copyright 2021 Development by club basic