Die deutsche Mitbestimmung - Stärke oder Schwäche in der Krise?

Fachtagung der Stiftung Marktwirtschaft am 02. März 2010 in Berlin.

Das Podium der Tagung: Dietmar Hexel, Prof. Volker Rieble, Gastgeber Prof. Michael Eilfort, Moderatorin Margaret Heckel, Gitta Connemann MdB und Josip Juratovic MdB (v.l.n.r.).

Das Podium der Tagung: Dietmar Hexel, Prof. Volker Rieble, Gastgeber Prof. Michael Eilfort, Moderatorin Margaret Heckel, Gitta Connemann MdB und Josip Juratovic MdB (v.l.n.r.).

Das Podium der Tagung: Dietmar Hexel, Prof. Volker Rieble, Gastgeber Prof. Michael Eilfort, Moderatorin Margaret Heckel, Gitta Connemann MdB und Josip Juratovic MdB (v.l.n.r.).
Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, lehnt derzeit eine Reform der deutschen Mitbestimmung ab.
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrates und früheres Mitglied des Kronberger Kreises, plädiert für eine Unternehmensmitbestimmung ohne Zwang.
Nach Dietmar Hexel, DGB-Bundesvorstand, entspricht Mitbestimmung den Prinzipien der Eigenverantwortung und Subsidiarität und senkt die Transaktionskosten.
Prof. Dr. Volker Rieble von der Ludwig-Maximilians-Universität in München meint, dass im Ausland bisher noch niemand die deutsche paritätische Mitbestimmung imitiert hat.
Bei seiner Präsentation lobt Dietmar Hexel (DGB) die Arbeit der Bundeskanzlerin und ihren Einsatz für die Mitbestimmung bei der geplanten Europäischen Privatgesellschaft (SPE).
Für Gitta Connemann MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, liegt die Ursache für das vergleichsweise gute Abschneiden Deutschlands auf dem Arbeitsmarkt in dem Instrument Kurzarbeitergeld.
Josip Juratovic MdB, SPD-Bundestagsfraktion, hat als Betriebsrat und Arbeitnehmer bei Audi langjährige Erfahrungen zum Thema Mitbestimmung gesammelt.
Unter den Teilnehmern: Prof. Dr. Christine Windbichler von der Humboldt-Universität zu Berlin ist Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Das Fachpublikum im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin beteiligt sich rege an der anschließenden Diskussion.

Fotos: Kay Herschelmann


Die Tagung "Die deutsche Mitbestimmung - Stärke oder Schwäche in der Krise?" fand am 2. März 2010 in Berlin statt.

In dem als Folge der Krise noch beschleunigten Strukturwandel benötigen Unternehmen nicht nur schnelle und flexible Reaktionsmöglichkeiten, sondern vor allem auch überzeugende unternehmerische Strategien und Geschäftsmodelle.

Wie sind die vergleichsweise weitreichenden deutschen Mitbestimmungsregeln insbesondere bei der Unternehmensmitbestimmung zu bewerten? Führen sie zu langfristigen Effizienzgewinnen? Und bedeuten sie einen Standortvorteil auch in ökonomisch schwierigen Zeiten? Oder zeigt sich gerade in der Krise, dass manche Regelung zu weitreichend ist, so dass wichtige unternehmerische Entscheidungen behindert werden?

Über diese Fragen und die Perspektiven für eine Weiterentwicklung der Mitbestimmung haben wir am 2. März 2010 in Berlin mit renommierten Experten diskutiert.

Lesen Sie hier unseren Tagungsbericht.


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