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Nr. 106 - Lehren der Finanzmarktkrise


Reihe:
Argumente zur Marktwirtschaft und Politik 
Titel:
Nr. 106 - Lehren der Finanzmarktkrise 
Autor:
Kronberger Kreis: Juergen B. Donges, Johann Eekhoff, Lars P. Feld, Wolfgang Franz, Wernhard Möschel, Manfred J.M. Neumann 
Seiten:
Dateigröße:
76 KB
ISSN:
1612 - 7072 
Herausgeber:
Stiftung Marktwirtschaft
Erscheinungsort, -jahr:
Berlin, 2009 
Download:
Preis, netto:
2,80
EUR
7 % MwSt.:
0,20
EUR
Preis, brutto:
3,00
EUR
Anzahl:
   

Die internationale Finanzmarktkrise hat Kritikern der Marktwirtschaft Auftrieb gegeben. Eine umfassende Regulierung der Finanzmärkte erscheint Vielen als das ordnungspolitische Gebot der Stunde. In der Tat ist es für die Stabilität von Zahlungs- und Kreditbeziehungen in der Marktwirtschaft unabdingbar, dass der Staat den Banken und den Finanzmärkten feste Rahmenbedingungen und klare Regeln vorgibt und dass er mit strenger Aufsicht für die Durchsetzung der Ordnung sorgt.

Im Hinblick auf die wünschenswerte größere Transparenz der Finanzmärkte erscheint es sinnvoll, ergänzend zur monatlichen Bankenstatistik eine gesonderte statistische Berichterstattung von Banken und anderen Finanzinstituten über die Aktiv- und die Passivgeschäfte sämtlicher Zweckgesellschaften einzuführen, denen sie mit Kredit- oder Liquiditätszusagen verpflichtet sind. Ebenso empfiehlt sich die vom Sachverständigenrat vorgeschlagene Schaffung eines europäischen Kreditregisters durch Harmonisierung der bestehenden nationalen Register.