
Neuveröffentlichungen
Tagungsdokumentation
Die Allianz SE, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Stiftung Marktwirtschaft veranstalteten am 10. Februar 2010 die Tagung "Finanzmarkt- und Steuerpolitik: Wie sieht die Perspektive für 2020 aus?". Nach Vorträgen von Michael Diekmann (Allianz SE) und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fand eine Podiumsdiskussion statt. Es diskutierten u.a. Fritz Kuhn MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Wolfgang Schön (Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht) und Otto Fricke MdB (Haushaltspolitischer Sprecher der FDP). Inhaltlich konzentrierte sich die Tagung auf die Situation des Staates nach der Finanzkrise sowie die Arbeit der Bundesregierung nach den ersten 100 Tagen und in der Zukunft.
Die Ergebnisse dieser Tagung sind in unserer Dokumentation nachzulesen:
"Finanzmarkt- und Steuerpolitik: Wie sieht die Perspektive 2020 aus?"
Aus der Reihe Blickpunkt Marktwirtschaft
Im Blickpunkt Marktwirtschaft informiert die Stiftung über ihre neuesten Aktivitäten, über vor kurzem zurückliegende Veranstaltungen oder neu erschienene Publikationen. In der neuen Ausgabe berichten wir über zwei neue Studien des Kronberger Kreises, bei der die eine Studie ein Plädoyer für einen effizienten Klimaschutz durch Zertifikatehandel beinhaltet und die zweite Studie den Vorschlag des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung zur Beschäftigung gering qualifizierter Arbeitsloser vorstellt. Außerdem berichten wir über die neuesten Ergebnisse und Pressegespräche mit Prof. Bernd Raffelhüschen zur Generationenbilanz und ihr Fazit für einen "Ehrbaren Staat". Wir besprechen die letzten Tagungen zu den Themen Netzwirtschaften und Mehrwertsteuer und werfen einen Blick auf die Preisverleihung bei GENERATION-D, bei der die Ideen Studierender für Deutschland ausgezeichnet wurden.
Aus der Reihe Argumente zu Marktwirtschaft und Politik
Ehrbare Staaten? Die deutsche Generationenbilanz im internationalen Vergleich, von Bernd Raffelhüschen u.a. , Nr. 110
Wie groß ist Deutschlands Nachhaltigkeitslücke im Vergleich zur Situation in anderen Ländern? Und wie schneiden die deutschen Rentenreformen der jüngeren Vergangenheit im internationalen Vergleich ab? Denn Fakt ist: Nicht nur in Deutschland stellt die demografische Entwicklung die Finanzierbarkeit der gesetzlichen Alterssicherung vor große Herausforderungen, da alle betrachteten Länder im Kern auf das Umlageverfahren vertrauen. Und mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs haben auch alle anderen Länder teils einschneidende Reformen ihrer Alterssicherungssysteme eingeleitet.
Aus der Reihe Kronberger Kreis-Studien
Mehr Mut zum Neuanfang, vom Kronberger Kreis, Band 51
Die Zeit des kurzfristigen Notfallmanagements in der Wirtschafts- und Finanzkrise ist vorbei. Im Herbst 2009 steht die neue Bundesregierung nun in vielen Bereichen der Wirtschaftspolitik vor grundsätzlichen Herausforderungen. Zu deren Bewältigung sollten mittel- bis langfristig angelegte Strategien gebraucht werden, die marktkonform ausgestaltet sind. In der vorliegenden Studie entwickelt der Kronberger Kreis für die vier Handlungsfelder Finanzmarkt, Steuersystem, Gesundheitspolitik und Klimaschutz derartige marktkonforme Reformkonzepte.
Im Bereich des Finanzmarktes sind eine Revision der Eigenkapitalvorschriften von „Basel II“ sowie eine Reformierung der europäischen Banken- und Finanzaufsicht erforderlich. Das Steuersystem sollte grundlegend umgestaltet werden, so dass Kapitalerträge nur einmal besteuert werden und das Phänomen der kalten Progression bei der Einkommensteuer vermieden wird. Im Gesundheitssystem plädiert der Kronberger Kreis sowohl für eine Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung durch Pauschalen als auch für die Möglichkeit der Übertragbarkeit von individuellen Altersrückstellungen zwischen privaten Krankenversicherungen. Für einen wirksamen Klimaschutz wird die Abschaffung der Subventionierung der erneuerbaren Energie gefordert und stattdessen eine Ausweitung des Zertifikatehandels angestrebt.
Aus der Reihe Kleine Handbibliothek
Reform des Finanzföderalismus in Deutschland, von Clemens Fuest und Michael Thöne, Band 37
Nach Ansicht der Stiftung Marktwirtschaft kann die Einführung der dringend benötigten Schuldenbremse nur der erste Schritt zur Revitalisierung des deutschen Finanzföderalismus sein. Weitere Reformen beim Finanzausgleich sowie bei der Steuerautonomie der Bundesländer müssen folgen. Eine Blaupause, wie eine solche Reform aussehen könnte, liefert die neue Studie der Stiftung Marktwirtschaft "Reform des Finanzföderalismus in Deutschland", die von Prof. Dr. Clemens Fuest und Dr. Michael Thöne erstellt wurde.
Reform des Finanzföderalismus in Deutschland, von Clemens Fuest und Michael Thöne, Band 37