Migration, Konfusion, Integration?

Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und
Bundesminister für besondere Aufgaben, möchte auch hinsichtlich der Assimilation der Migranten lösungsorientiert vorgehen.

Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, möchte auch hinsichtlich der Assimilation der Migranten lösungsorientiert vorgehen.

Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und
Bundesminister für besondere Aufgaben, möchte auch hinsichtlich der Assimilation der Migranten lösungsorientiert vorgehen.
Dr. Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit und Leiter des Bundesamtes
für Migration und Flüchtlinge, möchte noch in diesem Jahr 1 Million Bescheide bei den Asylverfahren erreichen.
Prof. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft, staunt über die Naivität in der Politik: Nur eine gesteuerte Zuwanderung verspricht eine fiskalische Dividende.
Prof. Dr. Herbert Brücker, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit, weist auf die Notwendigkeit einer Differenzierung von humanitärer und Arbeitsmigration hin.
Prof. Michael Eilfort, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft, empfängt Bundesminister Peter Altmaier MdB auf dem Podium.
Dilek Kolat MdA, Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, hat für Berlin einen Masterplan vorgestellt und will den Schwerpunkt bei der Integration setzen.
Dr. Carsten Linnemann MdB von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, meint: „Wir schaffen das mit der Integration, wenn wir die Flüchtlingszahlen nachhaltig senken.“
Luise Amtsberg MdB, Sprecherin für Flüchtlingspolitik
der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, sieht den Deal mit der Türkei nüchtern: Das Land habe die Genfer Flüchtlingskonvention nicht unterzeichnet.
Dr. Matthias Ruete, Generaldirektor der Generaldirektion Migration und Inneres der Europäischen Kommission, verkündet, dass die EU im Juni einen „größeren Aktionsplan“ zur Integrationspolitik vorstellen wird.
Migration, Konfusion, Integration? Zuwanderungspolitik zwischen humanitärer Verpflichtung und ökonomischer Vernunft - Tagung am 12. April 2016 in Berlin

Fotos © Kay Herschelmann

Seit Monaten drängen hunderttausende Menschen, die Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, nach Europa und vor allem nach Deutschland. Die Hoffnung auf bessere ökonomische Chancen und eine großzügigere soziale Absicherung mag in manchen Fällen zusätzlicher Anreiz sein. Die hohe Zahl an Flüchtlingen stellt unser Land vor beträchtliche humanitäre, logistische, aber auch ökonomische Herausforderungen.

Obwohl viele Bürger durch die Entwicklung der letzten Monate verunsichert sind und das politische Klima zunehmend rauer wird, darf Deutschland nicht auf Zuwanderung verzichten. Gerade in einer alternden Gesellschaft können qualifizierte Zuwanderer einen wichtigen Beitrag für wirtschaftliche Dynamik und Prosperität leisten. Erfolgt Zuwanderung hingegen primär in die sozialen Sicherungssysteme, steigen die zukünftigen fiskalischen Lasten noch stärker an, als es angesichts des demographischen Wandels ohnehin der Fall ist.

Wie können die Migrationsströme nach Deutschland besser gesteuert und stärker an den Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet werden, ohne dass wir unsere humanitären Verpflichtungen und Ziele aus den Augen verlieren? Und wie kann die Integration derjenigen gelingen, die begründet bei uns Schutz suchen? Über diese Fragen haben auf Einladung der Stiftung Marktwirtschaft am 12. April 2016 in Berlin renommierte Experten aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung diskutiert.

Programm

Präsentationen:

Präsentation Prof. Dr. Herbert Brücker

Präsentation Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen

Service

Aktuelles

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Kurzinformation


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Studie Nr. 61

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