Bargeld ist geprägte Freiheit

Prof. Michael Eilfort, Dr. Levin Holle, Roland Tichy, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Dorothea Siems, Reiner Holznagel M.A. und Prof. Friedrich Schneider (v. l.).

Prof. Michael Eilfort, Dr. Levin Holle, Roland Tichy, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Dorothea Siems, Reiner Holznagel M.A. und Prof. Friedrich Schneider (v. l.).

Prof. Michael Eilfort, Dr. Levin Holle, Roland Tichy, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Dorothea Siems, Reiner Holznagel M.A. und Prof. Friedrich Schneider (v. l.).
Prof. Friedrich Schneider von der Universität Linz stellt seine neue Studie zum Umfang der Geldwäsche in Deutschland und weltweit vor.
Podiumsdiskussion mit Roland Tichy, Dr. Levin Holle, Prof. Dr. Friedrich Schneider und Reiner Holznagel M.A. (v. l.) unter Leitung von Dr. Dorothea Siems.
Dr. Hermann Otto Solms fragt nach: Welche Interessen stecken hinter einer Begrenzung oder gar Abschaffung von Bargeld?
Dr. Levin Holle, Leiter der Abteilung Finanzmarktpolitik beim Bundesministerium der Finanzen, beschäftigt, wie man mit Transaktionen ab einem bestimmten Geldbetrag umgeht.
Roland Tichy, Vorsitzender des Vorstands der Ludwig-Erhard-Stiftung, unterstellt dem Staat ein „gestörtes“ Bürgerverständnis, in dem er 81 Millionen Bürger unter Verdacht stellt.
Reiner Holznagel M.A., Präsident des Bundes der Steuerzahler, sieht Verdruss beim Bürger. Die Steuermoral habe sich in den vergangenen Jahren extrem verschlechtert.
Für Prof. Michael Eilfort, Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft, ist Bargeld Schutz von Eigentum und Freiheit.
Dr. Dorothea Siems, Chefkorrespondentin für Wirtschaftspolitik der Zeitung Die Welt, im Gespräch mit Dr. Levin Holle vom Bundesministerium der Finanzen.
Die Veranstalter haben in die britische Botschaft nahe des Brandenburger Tors eingeladen.

Fotos: © Kay Herschelmann

Einladung - Tagung: Bargeld ist geprägte Freiheit, Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Deutsche Stiftung Eigentum, Ludwig Erhard Stiftung, Stiftung Marktwirtschaft

Mit der Ankündigung der Europäischen Zentralbank, den 500 Euro-Schein abzuschaffen und dem Vorschlag des Bundesfinanzministers Schäuble, zusätzlich eine Bargeldobergrenze von 5.000 Euro für sämtliche Zahlungen in Europa einzuführen, droht, was die überwiegend bargeldliebenden Deutschen schon lange befürchtet haben: die Abschaffung des Bargeldes.

Dabei ist Bargeld Ausdruck eines verbürgten Rechtes auf Eigentum und dessen freier Nutzung, Ausdruck von Vertragsfreiheit und ein zentrales Schutzgut vor der Datensammelwut und der totalen Transparenz gegenüber Staat und Digitalanbietern.

Droht nun also schrittweise die Enteignung und stirbt unsere Freiheit scheibchenweise?

Insbesondere die Bekämpfung von Terrorfinanzierung, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit sowie die wachsende geldpolitische Handlungsunfähigkeit der Europäischen Zentralbank an der Nullzinsgrenze werden oft als zentrale Argumente im „War of Cash“ für die Abschaffung des Bargeldes ins Feld geführt.

Inwiefern die angekündigten Maßnahmen tatsächlich ihrem gewünschten Zweck dienen und eine verhältnismäßige Antwort auf die geldpolitischen Herausforderungen an der Nullzinsgrenze darstellen, haben wir im Rahmen unserer Veranstaltung u.a. mit Prof. Dr. Friedrich Schneider, von der Universität Linz, Dr. Levin Holle, Leiter der Abteilung Finanzmarktpolitik im Bundesministerium der Finanzen, Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler und weiteren Experten erörtert. Die Veranstaltung über Perspektiven und Implikationen der möglichen Abschaffung des Bargeldes fand in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Deutschen Stiftung Eigentum und der Ludwig-Erhard-Stiftung statt.


Programm

Pressemitteilung


Studie von Prof. Dr. Friedrich Schneider:

Der Umfang der Geldwäsche in Deutschland und weltweit

Ein Tagungsbericht erscheint in Kürze.

Service

Aktuelles

Für eine echte Reform der Bund-Länder-Finanzbeziehungen

Kronberger Kreis-Studie Nr. 62


Ehrbarer Staat? Generationenbilanz Update 2016

Pressemitteilung

Präsentation


Blickpunkt Marktwirtschaft

Stiftungsmagazin


Staatsschuldenkrise in Europa nachhaltig angehen

Kurzinformation