Stiftung Marktwirtschaft
Newsletter

Berlin, 20. Dezember 2011


Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Newsletter stellen wir unsere neuesten Publikationen vor und informieren über das gerade vorgestellte Nachhaltigkeitsranking der 12 Euro-Gründungsstaaten.


Übersicht  

Inhalte
 

Blickpunkt Marktwirtschaft mit Karikaturen-Poster zum Herausnehmen

Tagungsbericht EU-Schuldenkrise

Der neue Blickpunkt Marktwirtschaft startet in dieser Ausgabe mit einem Editorial von Bernd Raffelhüschen. Darin fordert das Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft die Einführung eines neuen Stabilitätskriteriums: die Begrenzung der impliziten Schulden.

Bei den impliziten Schulden handelt es sich im Unterschied zu den expliziten Staatsschulden, welche das Ausmaß vergangener Haushaltsdefizite widerspiegeln, um die Summe aller zukünftigen (Primär-)Defizite bzw. -überschüsse. Erst wenn man die impliziten mit den expliziten Schulden summiert, kommt man auf die tatsächliche Schuldenlast eines Landes.

Darüber hinaus berichten wir über Veränderungen bei der Zusammensetzung des Kronberger Kreises, dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, sowie über unsere neuen Publikationen, insbesondere die neuen web-basierten Schriftenreihen der Stiftung: Positionspapiere und Arbeitspapiere, die Positionen und Untersuchungen der Stiftung Marktwirtschaft künftig auf nur wenigen Seiten auf den Punkt bringen.

Der Ideenwettbewerb GENERATION-D für Studierende hat zum vierten Mal kreative und innovative Ideen für Deutschland ausgezeichnet. Wir berichten über die Preisverleihung an die drei erfolgreichen Studententeams der verschiedenen Wettbewerbskategorien. Und zu guter Letzt loben bzw. kritteln wir zur Person von Mario Monti, Angela Merkel und Jens Weidmann sowie zur Bundesregierung.

Zum Blickpunkt

POSTER: Blicken Sie außerdem mit uns zusammen auf das zurückliegende Jahr 2011: Mit Karikaturen von Heiko Sakurai und Klaus Stuttmann bringt die Stiftung Marktwirtschaft die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2011 noch einmal in Erinnerung. Trotz ernster Hintergründe darf geschmunzelt werden.

Zum satirischen Jahresrückblick



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Italien beim Nachhaltigkeitsranking der zwölf Euro-Gründungsstaaten auf Platz 1

Nachhaltigkeitsranking

Im Hinblick auf die Staatsschuldenkrise hat die Stiftung Marktwirtschaft erstmalig ein europäisches Nachhaltigkeitsranking für die zwölf Euro-Gründungsstaaten erstellt. Dessen ehrlich gerechnetes Ergebnis lautet: "Italien hui, Luxemburg pfui!" Das Ranking erfasst den Schuldenstand, das aktuelle Haushaltsdefizit sowie die impliziten Schulden eines Staates. Es kommt überraschenderweise zu einem Spitzenreiter Italien und einem hinteren Platz für das Euro-Musterland Luxemburg.

�Daneben fallen die Ergebnisse gerade bei den besonders von einer Bevölkerungsalterung betroffenen Staaten besser � wenn auch nicht erfreulich � aus�, überrascht Studienautor Bernd Raffelhüschen: Denn diejenigen Staaten, die bereits im Hinblick auf die absehbare demografische Entwicklung u.a. bei ihren Rentensystemen Reformen durchgeführt haben, werden mit einer niedrigeren Nachhaltigkeitslücke honoriert. Neben Luxemburg wird die demografische Herausforderung dagegen insbesondere Griechenland und Spanien noch schmerzhafte Einschnitte in ihre Rentensysteme abverlangen.

Zur Pressemitteilung

Zur Präsentation aus unserem Pressegespräch

Zum Kurzpapier � das Ranking auf zwei Seiten



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Tagungsbericht zur EU-Schuldenkrise erschienen

Tagungsbericht EU-Schuldenkrise

Der Kooperationsveranstaltung der Stiftung Marktwirtschaft und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland zur Lösung der schwersten ökonomischen Krise der Europäischen Union ist der EU-Sondergipfel Ende Oktober unmittelbar vorausgegangen. Referenten wie Olli Rehn, Vizepräsident und EU-Kommissar für Wirtschaft, Währung und Euro sowie Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen waren in der Nacht zuvor noch maßgeblich an den Verhandlungen der EU-Staaten in Brüssel beteiligt gewesen. Gemeinsam mit anderen Referenten bildeten sie ein hochkarätig und international besetztes Podium, um vor über 450 Interessierten im Deutschen Bundestag gangbare Wege zur Lösung der Schuldenkrise zu erörtern.

Lesen Sie mehr dazu in unserer Dokumentation:

Zur Tagungsdokumentation



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Preisverleihung Generation-D prämiert "Consumerpool", www.Washabich.de und "Klangumfang"

Preisverleihung

Die zehn Finalisten des studentischen Ideenwettbewerbs GENERATION-D haben im November ihre besten Ideen in Berlin vorgestellt. Die Gewinner der drei Wettbewerbskategorien wurden bei der Preisverleihung im Berliner Adlon-Hotel mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Die prämierten Ideen des Akademikernachwuchses haben sich auch im vierten Jahr des Wettbewerbs mit Originalität und Professionalität an die Spitze gesetzt:

Die jungen Studenten von Consumerpool möchten beispielsweise den Stromanbieterwechsel erleichtern: Mit der Bildung von Pools können sie gute Preise und Konditionen für eine gleichgesinnte Kundengruppe aushandeln und gleichzeitig den Wettbewerb unter den Anbietern erhöhen.

Auf ihrer Plattform www.washabich.de bietet ein Team von zwei Medizinstudierenden eine bisher einmalige Anlaufstelle für Patienten im Internet an: Hier werden Befunde von angehenden Medizinern unentgeltlich in eine für jedermann verständliche Sprache übersetzt.

Bei Klangumfang verwandeln zwei Studierende aus Leipzig mit Hilfe ihrer Reisehörspiele lange Autofahrten in spannende Detektivspiele und für Kinder häufig langweilige Sehenswürdigkeiten wie Kirchen oder Museen in geheimnisvolle Begegnungsstätten.

Zur Preisverleihung

Zu den Preisträgern



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Das Team der Stiftung Marktwirtschaft bedankt sich f�r Ihr Interesse an unserer Arbeit in dem ausklingenden Jahr. Wir w�nschen Ihnen eine besinnliche Zeit im Trubel der Weihnachtstage, ganz besonders aber ein gutes und (auch wirtschaftspolitisch) erfeuliches Neues Jahr! Bleiben Sie uns auch weiterhin treu,

Ihre Stiftung Marktwirtschaft



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